vterdter Theil. 51
Glr'edervnnd theil deß Leibs zuerkülen / vnd die Inflammatio«, hinweg zunehmen / sonderlich wann an einem orth das Fell oder die Haut abgestreiffet/vnd das Glied geschunden worden ist/daher dann grosser schmertz entstehet/welcher durch dieses mittet schleunig istgewand worden.
Zu solchen Schindungen vnd Entzündungen/welchebiß- weilen den Kindern widerfahren/vnndbeyjhmnvnlcydsamen Schmerlen vervrsachen/wie dann auch nicht weniger an andern Persohnen allerley Alters/bevorab fast fetten Leuthen/wel- che / wann sie ein wenigweitergchen sollen/ alsbalden an orrhen wund werdk/ist nrchtebeffers zustnden/Als das Pulver/Staub oder WurmmecL/auß dem Wurmstichigen Nußbaume Holß/ Ich hab meinsekwabeyden Trahernoder Drexlerngekaufft/ die sich diesesH oltz sehr grbrauchen/Die Weiber gebrauche sich dessen etwa auch zu ihrem Haar / vndbekommetdenen gar wol/ welche ein fekt/feucht oder fiüssig Haupt haben/wann sie solches in das Haar auffdenKopffstrewen / dann es trücknet gewaltig.
Dieses Pulver nun/sag ich/wann es auffdiehitzige Entzündungen oder geschundene wundte Glieder gestrewetwirdt/ Lindert sich der Schmerlen also bald davon-Es hak auchfeinen sonderbaren Nutzen / wann man es den Kindern auffden Nabel strcwek / dann es trücknet auß/ vnd Hilfst daß derselbige ZU rechter zeit abfalle / Wann solcher nun abgefallen ist / soll man dieses Pulvers eins wegs wie deß andern an die stelle strewen / dann er wachst davon hübsch in den Leib/wird steiffvnd klein / Doch soll man sich dieses Wurmmeels oder Pulvers nicht gebrauchen/ es sepe dann zuvor wol durch ein rein hären Sieb gen ieben/vnd so gelind vnd zarr/wieein WeitzenMeel.
G n Das