5*0 Hebammen Buchs

Das XXV. Capilei.

Ein gut Remedium /die Wchetagm deß podagrams

-u lindern / wann die Glieder davon auffgeblasen / vnnd mit grossem Schmcrtzeu behaffttt sind / davon sich auch dir Ge> schwulst nidersencktt.

Ehmet deß Krauts /so in Frankreich celle de S ouri, das ist / Maußkopffgenennek wird / zu Teutsch heißet

_ 1 mans (ohnezweiffel} Maußöhrtein / zerflösset solches

sehrwol meinem Mörser/thut darzu frische Milch/vnnd ein theil Brosamvon Weißen Brode/nach belieben/deß Krauts aber soll ein zimbliche Handvoll seyn/laffet solches alles bey dem Fewer kochen/ wie man die Materi zu einem Pflaster kochet. Wann es nun wol mit einander gesotten hat/ thut darzu ein theil Rosenöle -flreichetsauffein Leynen Luch / wiesonflein Pfla­ster oder Vberfchlag. Ehe dann jhr aber solches auffleget/müs- sen die schmertzhafften Glieder zuvor wol gebähet vnnd gewär- met werden mit Ox^craro, darnach der Auffschlag geschehen deß Tags zwey mahl/ deß Abends vnnd deß Morgends. Es ist aber vnd heißet ein gemenget Wasser mit Essig/

da man deß Wassers fünffoder sechs mahl so viel nimpt/als deß Weinessigs.

Das XXVI. Capitel.

Ein ander Remcdiunr/zudem Schmertzen der etit-

-ündeken vnd auffgelauffenen Glieder.

Ch hab offtmals mikgutemillcceKgebrauchkeinPsta^

stcr von gescheiten vnnd gekochten Aepffeln mit Rosen*

wassee/das§ewkr(rviemansnk»i»iek-odkrentzündungver

Gi'td«