§r Acöammm Buchs

©M xx Vif. Capitel.

Von den Dindm odor B U ftmitt dem Lcrb deß Men--

scher, / vnnd was VbUs sicvcrmsachcn / so wol bey MannsalS WubsPcrsohmn/ Auch wie sie ern vrsache seyen der Was» sersttcht/zusampt den Müteln/so darwtder dienlich sind.

hab atif? fangnmiger Erfahrung wahr genommen/ §Edaß die Wrnde oder Äuffblähungen in dem Leib deß Menschen ein Vrsprungvnd Quelle seyen der Waffcr- sucht. Es kvtnpt aber dieWaffersuchk gemeynigkich angezogen mit etwas Cholera vnd langem schwerem Athem. Auß obgc- scßter Vrsachen sind ihrer viel mit dieser Kranckheitangegrif­fen word. n/auch wol gar daran gestorben/ Etliche/wann sie sol- ch.'s zu sehr bey /neu emwurtzcln Laffen/Haben hernach Mitttl ge- ^ su ehe/ aber zu langsam /dann da war kein R em e dium mehr zu-

fin den. Mieden Schwangeren Weibern hat es ein andere mcy- nung/ danndas Gewäffer/wclches sich die Zeit ihrer Schwän­gerung ober bey ihnen gesamblet/ bricht als dann/vnd gehet hin­weg davon sie gesund wcrden/welches sie wol füreine sonderbare Wolthat der )?arur halten.

Bey andern sind die Winde im Menschlichen Leibe ein A N Vrsach der Wassersucht / welche ihrenVrsprung nehmen von

einer Art der Metancholey. Dieser Gebrechen thut im ansang/ wie einer der einem andern sein Landt einnemmen will/ der sihet/ daß er sich allgemach eines festen Platzes nach dem andern be­mächtige i Also die Winde / nemen anfänglich das Miltz ein/ von danncn bemächtigen sie sich auch bey den Weibern der Mutter/ vnnd haben drcsczwey innerliche Glieder odcrrheil deß Lerbs l das Commandafa(? ober die andern alle i dieweil daher