vterdter Theil. 49

der Tag kommet / daß man den Krancken ins Bad setzen solle/ schicke man sich daß man einen Sack habe / der gar dünn gcwe- bensey / faß wie die Vmbschlagvmb die Ballen Papier / doch etwas dichter. Darnach soll man mit einer Schauffel alle die Amcyffcn mit jhren kleinen Splittern oder Kersal / darinnen sie wohnen / in den Sack schütten / auch in der Erden oder Grund deß Ameyßhauffeno graben / die AmcyßEper mit einem theil Grund auch zusammen in den Sack thun / darnach beheb zu- binden/Darzu thu ein gut theil Weinhefm oder Trub/von dem besten weissen Wein den man haben mag / dieses also an den gründ deß Badzubcrs legen / darnach so vielwarm Wasser ha­ben als man bedarff/mit seiner gebürlichen Warme/wie man sonst ein Wafferbad insgemein zurichtet/ hierauffdcn Patien­ten darein setzen / das der Sack jhm zwischen die Beine komme/ darnach mit einem Stecken denselben jmmerdar an den Boden trucken vnd vndertauchen / wannervbersich schwimmen wölke/ vnd solches treiben / so lang dem Krancken möglich ist / im Bad zubleiben / dan je länger er darrnne verharret / je besser es jßm ist. Der mir dieses Stück communiciret hat/sagtedarbcy /seiner Mutter were gehotffen worden / als sie solches nur einmahl ge­brauchet hette / Aber sie were ein gute lange Zeit darinnen ver­blieben/ weil es nicht ohne grosse Mühevnnd Schmcrtzen zu- gangen/biß man sie i» den Badzuber gebracht hette. Darumh soll man sich darin« auffhaltcn so lang man kan. Ein andere/deren ich dieses Stück mit getheilte/ hat solches drey mahl «ach ein­ander gethan»

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