43 Hebammen Buchs
Bilgramverheiffen hette. Vnnd nach dem sie dieses gebrauchet/ >
hette es sichnachgehends von Tag zu Tag mit ihr gebessert/auch hoch vnd tewer geschworen / daß sie in Zeit vierzehen oder sAnffze- hen Iahren/diesienochhernach gelebe/dergleichen nimmer nichts gefühltt hette.
Da ich nuhn verstanden / glaubt ich ihren hochberewerren worten/schrieb vnd nottrt mirs demnachauff/daß ich es auch einer armen Frawen mittheilen köntt/ welchefür mich arbeitete / ob ihr dadurch köntegeholffen werdenDann sie hattjhreFüffe offrmals allervollKnöpffoder knoden / bißwerlen warenjhr die Kniege- fchwollen/zu Zeiten dieDandea>nd Fingerkrumm vnd knorricht/ - >
daß sie zumal nicht Werckenkonee. Wolan / ich lehret sie dieses fiückvnd siegebrauchtes Jch/dieich sie soofftmalKranck/KrumUjH vndKrüppelgesehen hatte/hab sie nochiangeJeit hernach gesehen vndgekant/darinsieihrevorigeKranckheitmegrhabkhatte/dabey ich auch diß wol mitWacheit sagen kan/daß sich alle die/so sie hie- bevor gesehen vnd gekennek / Ober diese verenderung größlich verwundere.
Danuhn das Geschrey auß kam/daß diesesWeib von dem so schmertzlichen gast entlediget/ließ sie ein vornemer vom Adel fu- chen/zu sich beruffen/ vnd begerte vonjhr zu wissen / wie es sich zugetragen hette.Da erzehletesie ihme wie ichsiediefeKunst gelehret hette. Darauff schickt obgemelker vom Adel ein ehrlichen Mann an mich/iieß mich bitten/imeanzuzeigen/obMalsowereiDa sagt ich ihme diegantzeWarhcit / schicktMm auch dabey das Reme- -n
dium auffgeschrieben / wie ich mirs verzeichn« haere / damit er fe- ;
hen möchte / ob wirbeyde nnteinander vberein strmmeeen in den worrenSo ist nuhn diß die Kirnst.
VorallenDingen / eheman etwas ansilhet / follman sich «ach einem Ameißhauffen vmbsehen/der nicht klein / sondern voll der grossen roten Dmeissen sey. Demnach sollmanzueinemBad zurichten/wie man sonsten pflegrzu einemWafferbad. So nuhn
der