DasXXIV.Capitti:

Ei» Recept / dessen sich eine Fraw gebrauchet/

vnd dadurch deß Podagmms abkom­men ist.

CHmemete/ee were wider memePflichtt/vndkönrees ge­

gen Gott nicht verantworten / wann ich dieses Remedium

^^verschweige solre/durch welches einWerb von den fthmertz- lichen Sicchtagen deß Podagrams erlediget worden ist.Ein ding das ich selbst mit meinen Augen gesehen hab/vnd demnach wol da­von sagen kan.Em anderer mags auch versuchen-

Ich war eins Tags bey einer Frawen als sie des Kindes ge­nast/ da kam es eben zu Paß-/ daß wir redeten von einem der mit dem Podagra behaffttt war / da erzehlet derKindbetterin Wart- fraw / wie desselben Mutter sieben gantzer Jahr mit diesem vbet elendiglich geplagt gewesen were/ daß Jedermann ein mitleyder» urit jhr getragen/ wann sie dickmals vberlaukvor schrrrertzenge- schriehen Hette-Als nuhn dieftsWeib auffein Jert jämmerlich am Podagram gclegen/vnd sichErbarmlich geklagt/wer ein frembde wanders Person fürüber gangen/vnd als sie dasGefchrey gehöret gefragt/was die Vrfache were i Da man jhm nutzn solches er- zehiet/hat er sich darauffvrrmeffen / wann man jhr dasMittelge- brauchen wolte/welches erste zu lehren Vrpüttig were / wolt er gut vnnd Bürge seyn / daß er das Weib zu seiner widerkunffe Gesund finden würde / vnnd zwar daffelb auffs lengest inner­halb fünffachen Tagen. Die guten Leute weren im Zweifel ge­standen / hetten nichtgewust wie sie jhme thun sollen / ob sie sich dieses Mittels gebrauchensolten oder nicht. Aber die Kranckheik vnd scherten hetten sie gezwungen / daß sie solches an die Hand nehmen müssen. Welches / als sie es gethan / were das.Wech vnfthlbarlich gesund worden / wie jhr der frembde Mann oder