4ö ßchammen Buchs
derApotecken einer Cronen schwer 0Ul)3nam, oder das Weiblein vomWeyrauch/wolgepulvert/vnnd mit zerstoßnem Zucker gemenger / damzc fülle man den Apffel wider auß / lege jhn / doch nicht gar zunähe dc:-das Fcwer / vnndwendcjhn ohnvnderlaß pmb/biß er wol vnd durchauß gebraten ist. Darnach soll man jhn zustückernschuerden/ wol vndereinander mengen/ abermal mik Zucker bestrcwcn vnd esscn / so lange vor dem Mittag imbiß alß man kan/ vnd weram bcsten/daß es Nüchtern geschehe / vnd auff den fall der schmertzen deß Seytenstechens sich schon erzeigte/ vnd daß man auß Noch diese Artzney gebrauchen wüste / denweheta- gen etwas zustillen/sollen zum wenigsten drey oder vier stunden nach dem Esten verflossen seyn. -Ob nuhn wol dieses Mittel von schlechtem ansehen / hab ich doch erfahren / daß es manche SchwangereIraw wolgeholffen/ vnd ist ohn allen schaden zuge- brauchen/weiln es weder dem Kindnoch der Mutter Beschwerung -rmget.
Das XXIII. Capitel.
Ein anders ;« oberkvehntem Gebrechen.
Ehmet dieBlümlein oder Blüt von einem Buxbaum/ gedörret/ernerCronen schwer / machet solche zu Pulver/ hencket sie in ein Becher voll Wasser von Clapperrosen/ vnd laffeksden Patienten deß Morgens nüchtern einnehmen / kan man aber obgedachk Wasser nicht haben/so nehme man in mangek desselben Cardobenedieten waffer / aber ehe man sich dieses Mrk- eels gebraucht / muß die Aderlllß vorher gehen / wie ich dessen im ansang auch Meldung gethanIch kan aber wol mitwarheit sagen/daß ich dieser geringen Arßney wunderliche Effeekvndwürckungen gesehen habe-
Da-