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der Reym/ den eine mahle ein Poet in Franckreich gesungen / pud der in vnsenn Teutschen also lautet:
Mancher brächt wol die Kunst darvon/
Wann er nicht mcynt er hctt sie schon/
Wer ifidochderzum Meister warbt/
Zu seiner ersten Schuleufahttk
Keiner vnderallen Mcdieie kan sagen / da ß er ein vollkom- ^
menerMeister seinerfacultet seye. Man muß in der Kunst der Artzney vndandern Künsten / die davon dependiren vnd herrühren/ jmmerbar etwas Newes erfahrenvnd lernen / auch biß an den ;
letzten Tag deßLebens/ vn dessen sind verständige geschickte Leute nie in abrede gcwest. Dieses hat auch gethan der weitberühmbte LlairurANZ oderWundartzt ?ureu8,dmichhabge-
sehen/als er schon vber die achtzig Jahr alt/jedoch noch bey gutem *
Äerstand/daß er wol wüst von dem/so /hme in diesem hohen Alter '
fürgebracht war/zu ludiciren,nicht weniger als er zuvor/emals ^ in seinem.Leben gethan harte. Erlag auffsernem Bette/ davon er i
auch nicht widerumb auffgestanden / gleichwolwann ihm etwas , \ frembdes fürbracht ward/von denen so jhn besuchten / gab er doch ! i allezeit so viel zuverstehen/daß er noch etwas zu lernen begerkeehe %
erstürbe.
Aas VIII. Capitel.
Folgen nnhn etliche Mitteln/den Fluß dergül-
den oder Roftnadeezuflillen-
Jescn gebreche» zu wenden/ welchen wie den Blutfluß der Güldenen oder Rosenaderzu nennen pflegen / ach« ich eine hohe 9?omirfft zusepn/ tägliche Mittel vnd
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