n-ym anheroZuv-'rz ichnen / auf* düser Vrsache / weil dieser den Wezvernofftmals rn wehrender Geburrvnd Kindswehen / zu zelten auch nachdem sie schon genesen / pflegt beschwerlich zuseyn° Dann das Gebtüt/welches ein so lange Zeit / weil die Schwengel rung gewehrer/hmderhalten worden/sucht einen Außgang / vnnd beglbt fleh vndersich/ bevorab das grob vnnd dicke Melancholische BLut/welchcsohucdasdieartvnd Natur hat/daß es fleh in diese Güldene oder Roftnadernsencket / welche die Latiner Venas Has- morrhoidales nennen/daher fte dick werden vnd aufflauffen/vnd nicht wenig Schmertzen vervrsachen. Dieser gebresten ist einer von den allergrösten vnd schädlichsten / vnd wehret eine lange Zeit/ wann jhme nicht bey Zeit rath geschaffet wirdt. Ich hab jhr etliche gekannt/die sehr lang damit beschlept gewesen sind / vnd weil es ihnen stetswehrenden schmertzen gebar / vnderweilen etwas gebraucht/sich dieser beschwerungen zum theil zu entledigen. Dantt sie begerten solche zur Ieitigung zubringen/ sie fetzten Blut Egeln an/da ließ zwar derSchmertzen etwas nach/als ob es alles fürüber were/ kam aber doch bald wider. Wann nutzn diese Leuthe sahen/ daß der vorige Gast wider käme / meyneten sie dem Vnheil eben wider durch die vorige Mittel zubegegnen / aber sie verderbten sich dadurch /dann die Schmertzen wurden vielgröffervnndhefftiger als zuvor/vnnd kamen in die Gefahr / daß etwa der Branddarzir schlagen möchte / weiln die Adern noch nicht zu ihrer Ieittigung gelanget/sondern die eröjfnung zu bald fürgenommen wäre.
Hiernach hab ich etliche Mittel angezeichnet / dieich doch der gestalt will verstanden haben / daß sie im ansang gebrauchet . werden sollen / dann sie verhindern / daß dieser Gebrechen nicht so
' einetange Zeit wehrt/verhüten auch/daß derselbe / soer emmalcu-
rirk worden ist/nicht leichtlich widerkommeVnd sind dieses die Rcmedien/dieich offtmals nur Nutz habe gebrauchen sehen
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