bicrdter Theil. zi
Dainrauff solchen fall muß man dze UiUr t>cr Patienten pr-c- p.niren / damit sie fähig werden/ dieArtzncy Mitteln anzunemen/ damtt solche jtzren Effect vnd würckung erreichen mögen / dann wann man einen guten Hberbaw setzen will /muß daffelbauffem gut Fundament geschehen.
Wer sich vnderstehek einen grossen Bimflußzustillen/ohne revulllon vnd Zurückziehung deß Geblüts / vnnd entladungdeß Leibs/so wol von schädlicher Feuchtigkeit als vbrigem Blut / der magwol wiffen/daß all sein Mühevn Arbeit vmbsonst angewand wird.Man stridet bißweilen Mittel/ die den geringsten schein oder ansehen nit habcn/daß sie da einige hilffe thun sotten/vnd da man sichbcdcnckcn möchte / ob man solche auch gebrauchen solteoder nit- Da nuhn solche einer Person vorkommen oder gerahten wer- den/dieetwas verstand hat/wirdet dieselbe mit einem erfahrne Medico hierüber sich bereden/wasjhn düncke/ob solche Dinge / wann sie ja nit nutzen/doch auch nit schädlich seyen/vn auffdiesen letztem fall köntt ein versuch vndProb geschehen.Ein weiserMedieuo soll es in diesem stück machen / wie seine Vorfahren die alten Mediet auch / welchemt leichtlich etwas verachteten oder verwarffen. Irr dem so ist ja die beschriebeneKunst derArtzney nichts andere/dann eine beschriebene Erfahrenheit / vnd gesamkete auffzeichnuß deren stücken so sie gesehen vnd probirekhaben/vnd solche nachmals jrm Schriffttn hinderlaffen.Also haben es gemacht H ippocrates, G alen us x>n andere vorvstnach jnen.Ich kene jrek sehr viel/keins wege vngeschickte Männer/welche keinen rath ver- werffen/fondern alles gern höre vnd verstehe/erwehlc darauß dz je- nige/wz jnen am besteanstehet/HinwideruMkeneich auch andere/ diealles/ was jnen fürkomt/ins gemein vn vberhaupt verlachen/off schon diejenige, so mit jnen deßwege reden vn eonferiren/ auch auß keine Dchsenkopff sprechen/sondern die liebe erfahrung habk/vnd von nichts anders reden/dan daß sie gesehen vnd gelernet/vnd was