vlerdter Theil. 25

Ich gedachte/weil wir-och zu Pariß weren/da der Leute ge­nug sind die sich für Meister in schweren vnd zweifelhafften fallen außgeöen/manfolte deren einen oder mehr herbey ruffen/dann ich trug bedenckens/weitersHand an ihren Leib zu legen/weil ich mich besorgle/ichwürdeessowol nicht außrichten / als deren einer da­von ich gesagt habe / dazudann auch ferner kam / daß ich dem sein fache würde gut gemacht haben/der sie hiebevorn vnder denHünde gehabt/vnd dieses vbels einVrsach war/wann ich mich so einer ge­fährlichen sache ferner vnderstanden hette/weil nicht allein er/son­dern auch sein Vattcr/einfürnehmer Mann / mir ohne das nicht zum besten gewogen/sondern meinen Schaden suchten wo sie kon- ken/Darauffistein Wundartzt beruffen worden / ein Ehrlicher vnd sehr geschickter Mann / der nur wolbekant / weil ich ihn ossk- mals Wunderding an vnderschiedkichen Orten hatte sehen auß- richttn/ der that zwar sein bestes / kondt doch ein mehrers von der Kindbetterin nicht bringen/als die drey Hautlein deß Bündeleins oder der Asstergeburk/so die Gelehrten vnd Doctores der Äryney nennen (Ik 0 rion,^U 3 nroi 8 vnnd^.nMi 08 zusampt der Nabel­schnur deß Kmdcs.Jch sagee zu jhm / da wcre noch nichts von der grossen oder dicken Matcria.Er antwortet mir/er sehe es wol/vnd wüstes besser dann ich / allein erhetteweitter nichts haben oder ge­winnen mögen.

Darauffschicket ich hin/vnnd ließ einen Doceor der Medicin kommen / der sonderlich in solchen fallen pflegte gebraucht zu wer­dendem erzelt ich den gantzen Handel vnd wisefhm alles / was bey der Hand war/in gegenwart deß Chirurgi oderWundaryes.In derselben Nacht/als es schon gegen dem Lag liess/ giengvonihr ein Dicker klumpen Schwarß gerunnenBlut / so groß wie zwo Zcust/ vnd bald darauffein Schwamm oder falsche Empfang- »uß/so die Weiber ein Mondenkalb zu nennen pflegen.

DiegantzeJeitvber/seitherfledeß Kindleins genesen war/ daß sie dieses Schwammes oder Mißgewechs abkommen/

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