24 v Hebammen Buchs

DewnachLchare ich sie/sie feite sich im Bttkt halten f vnnd shre fache nicht ergcr machen oder gar verderben / mit dem fermm anhang / eswere nicht von Nöthen / daß manda einig mittet oder Artzney gebrauchen solreDasteabe^a wider weme meynung bey jemand Rath vnnd hülffsuchen wolle / möchten sie solches thun. Diß aber sagte ich allein/jhrer bcydcr begierden ein genügen zu lcy- sten/mchratsdaß ich esfür eine Notturfft erachtete. Da ich nuhn sahe/daß es diesen Weg gehen wolte/trug ich ein großVerlangen/ man solledensinigrn Medicum / ihren Vattern ruffen / der die Schwangere im ansang für ein Wassersüchtige curirr hatte. Ich besuchte sie/wie vorgemeltalleTagfleiffig/ vndnach verflieffung der drey oder vier Tagen ward ich beruffen/zu jhrzu kommen/ d^n es thetvon Nöhken. Da erzeigten sich die Kinds schmerßen /jhre Schwester war zugegen/vnd einsen vondcn Herren rahtenHauß- fraw/ jhreVerwandte / fampt einer Nachbarin / welche auchbey. - vns gewestwar / alswir sie das erste mäht besuchet hatten zu 8wc Ciu , wie auch noch eine Fraw von ihren guten bekamen. Die Kindswehen waren mittelmesig / das Kind stellt sich zur Gebär wol in/vnd kam recht/in summa / sie kam eines sungenSohns tu> drr/deraber sehr Schwach war/vnd aller schwartz von Blut.Ich scheßte dieses Kind a uff achthalb Monat alt/es lebte nicht larrger auffder Welkals drepStunden.Damit sie nuhn vollend vndvon dem vbrrgen erledigt würde / thet ich meinen möglichen flciß nach alles was ich bey andern Weibern auch zuthun pflege / aberich kondte wenig außrichten-Da ichnuhn sahe/ daß alle mein Mühe pnd Arbeit vmbsonst war/fiel mir gar schwer auffs Her^ / da ich mich erinnerte / wie sie der vrelerwchnte Hof Medicus für eine Wassersüchtige Person eurirt hette / der zweifelsohne durch seine vielfältige Artzneyen / dadurch er vermeinet den Leib zutrückncn vnd die vbrige Feuchtigkeiten außzutreiben / die Afftergcburt gc- erücknee heece/daß sie sich an den gründ oder oberst Theil derMuk- r rerangehencket.

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