2o Hebammen Buchs
schlaffen/ sondern mit Zuziehung vnndgegemratt eines erfahrnen Klcdrci eine Ader springen laffen/welches/wann es wol vnd glücklich verrichtet / ober ein paar Eage ein gelinde Purgrrende Artze- ney einzunemen/wie ich offtmals gesehen/ daß solches mit grossem Nutzen geschehen ist/als ein Quinten gute wölben rtte Rhebarba- ra / bcneben zweyen Quinten guter Senetbletter/ vnndein wenig Aimmet/die Winde zu vertheilen oder -«verhindern /schüttet hie- >
rüberDchsenzungm Wasser / tassets eine Nacht darüber stehen/ wol zugedeckt auffwarmer Aschen. Deß Morgendes / warmes durchgesehen ist/so zerlassetdarinn anderthalb Vntzen/gute Ca- labrische Manna/gebt solches der Patientin ein/laffet sie ein paar v *
Stunde hernach em Brühtein zu sich nehmen. Dieseswirdt kein v. Grimmen oder Darmwehevervrsachen. Das Waffervon Dch- serrzuilgen ist eins von den trefflichsten Mitteln zur Brust/die Rhe- harbarareinigt vnd starcket denMagen vnd die Leber/fo treibt das . .
Manna / das Gewässer auß / welches sich von langer Handt bey y den Schwängern Weibern famblet/ vnnd dieselbe soDickvnnd schwer machet / so zertheilen die Senetsbletter die zähe Ftegmati- schc Feuchtigkeiten.
Es darffflch aber bey diefenr Recept kein Mensch fürchten/ dann ich dafür gut vnnd Bürge seyn Wille / daß solches kernen? ^ Schwängern Weibe einigen schaden bringen werde / weil ich es y
offt vnd viel versuchet hab/vnd einem jeden deßwegen zu rede vnd Antwort stehen wille.
DieWeibersosehrvielHauptflüßhaben/vnnd vor andern Feuchter Natur sind / vnnd bevorab die/bey welchen sich dieKirr- m
dcr nicht recht zur Geburt instellen/ sollen diese Artzney oder Pur- f gatz von ansang shrer Schwengerung alle Monat gebrauchen/ : t
oder zum wenigsten alle zween Monat ein mahl/ damit sie den bö- %
fett vnd schädlichen Feuchtigkeiten nit räum vnd Platz geben/ eine %
schwere vnd gesahrliche Geburtzu vervrsachen / dazu dann nicht- ^
so sehr hilfft als zu viel Gewässer vnd zu vrel Blut. Ich hab diesen
, Wrsachm %