■I
vierdterTHell.
19
rum.Wann solches geschehen/ erkundigt man sich fieissrg/ ob die Patientin hiedurch sich vmb etwas erleuchtert befinde / als zum Exempel.
DerenGeblütvbrigwarmvnd erhitzet ist/denenwiderfehrek offt / daß sie schweren Hauptwehetumb haben / von wegen der Dampffesovom Geblütvbersich zum Haupt steigen / dahersie wenig Schlaffen / deß Nachts sehr vnruhig sind / das inner oder flache theil der Handelst ihnen immerdar warm / wie dann auch die Fußsohlen/ Diese nutzn können leichtlichabnehmen/ob esjnen nutz gewesen/das Blut zu sprengen/vnd ob es nach beschehener %* verlaß mit ihnen besser worden.
Laßich aberan diesem ort von der Aderlaß schreibe/will ich nicht dahin verstanden haben/als wann ich mir gefallen ließ / daß die Weiber sich vnderstehen solten / andern ohne rath vnd beywoh- nung gelehrter vnnd versuchter ^leciicorum dasBluk zulassen/ welches meine Meynung gar nicht ist/ sondern daß sie ihren gebrechen vnd Anligendestobesserfelbsterkennen/vndgeschickterseyen/ solches den jenrgen/deren sie sichin der Noth rahtö erholen / der gebär vorzukragen/warauffdann desto füglicher gute Mittelverordnet vnnd an Handen genommen werden können. Dann manche gute sache ist verderbt worden vnd zuschanden gangen/ wann mau dieselbe nicht recht angebracht hat.
Was nuhn dieanlanget/von denen ich auch hiebevorn geredet hab/denen es eben daran mangelt / daß sie nicht zu rechter Zeit vnd frühe genug Purgirt/vnd eine Ader gesprengethaben/ so bald sich das Geblüt bey jnenauffwirfft/damit solches ferner zusampt der entzündung bey jhnen verhindert würde / wolte ich rahten / daß sie sich keines wegs auß dem Bette begeben / biß sich solches wider- umb gefttzet vnd zu ruhe begeben hette/wie dann auch selbiges zu erfrischen/sich kühlender Speisen zugebrauchen / vnnd mit einem Wort zu sagen/mein rath were / sich nit viel zubewegen /noch viel weniger aber sich zu erzürnen/auch durchauß nicht bey dem Man
C if
schlaffen