vierdter Theil. if

Wurßet nicht mit einem Messer von einander schneide oder spal­te/ sondern mit den Fingern scheide/ dieselben also in einen mwcn Haftn thun / ein Halbmaß guten starcken Wem darüber schüt- ten/wol zudecken/ vnd also vber oder bey einem sanffkcn Fewer Ko­chen lassen/ so lang/biß daßes alles wolaußgerrucker / nicht mehr als ein halb Echrmaßvbrigstye/ damit soll man die Krancke / so mitobangeregtemvbrigemBlutfiuß behafftttist / wo! streichen vnd salben / deß Abendts vnd Morgens/vnnd an allen orten/wo sie bestrichcn wirdt / also balden warme Thücher darauff legen/ vnd damit Warm halten. Man soll aber den ansang machen / an denDrüßlem deß Halses hinder den Lehren / darnach in dem Halßgenrck / vnnd also forters herab fahren durch den Ruckgrad biß auffdas Creutz zwischen den Hüfften / darnach soll man auch reiben die beyde Weichen / vnnd die Schooß oder Flämen / biß an das Gemachte. Auff diese weife Habich gesehen daß etlichen ' Weibem in zweyen oder dreyen Tagen ist geholffen worden / wel­

chen allzuvietvnd vbermeffig Blut entgangen / wie ich dessen in meiner ersten Observarion anregung gethan / da sonsten kein ander Mittel helffcn wollen / oder auch kein anders gebrauchet worden.

Aas IV. Capitel.

P Wahrnchmung deren Drfachen / vmb welcher willen

i viel Werbervor verrechnn Jett zugebckren / nrderkommen/

sampteimm vndernchr/ wie solchenvnzeitigen Gebureenzubegegnem

S hat mich die Langwürige erfahrung gelehrek / was die Ursache sey/daß soviel Weiber vor der -Ordentlichen vnnd ' nstimbtenZeiejhrerFrucht abkommen /vnndmavgelr so vLelvridweit/daß man dahin bedacht solle seyn/wie diesemVnheik

i