i4 Hebammen Buchs
NaturvndeygenschajstzuIercheilenansich haben- Wannmiftff dieses also geschehen / vnd doch gleichwol dieses vbel nicht weichen odernaazlassm wolle/sondern alle angewandte Mittel durch seine Boßheitvbertreffe/ were meines Raths / daß man sich solcher speisen vndNahmnggebrauchte/welche das Geblüt dick machen/ daher mandiesezweneNutzenhaben kan / erstlich/ daß/wiegemelt dasGeblütdavon dicker wirdr/ zum andern der Patient etwas KrafftvnndStarckungempfahtt. Ich hab auch wahr genommen / daß dieser Gebrechen auff solche weise ist curirt worden.
Man soll nemen ein Mager stück Ochsen Fleisch / von einem vorder Vierrhel/vnd dasselbe wolKochen oder Sieden lassen mit einem alten Hanen oder Cappaunm / sampt einem Blutigen stück von einem Hammel/als daist dasHalßstück sampt den Beinen/dazu soll man thun so viel Lebern von alten Hanen oderCap- paunen/als man haben mag. Wann nuhn solches alles wol ver- fotten/foll mans durchschlagen oder Sephen/vnd dem Patienten geben/von drey stundenzu dreyenstunden /oder alle mahlvber die dritte stunde.
Aas 1II. Capitel.
Ein andere Wahrnehmung /so ich vermercket invnder- schiedlichem vbermasigem verkust deß Geblüts / da man dieses Mittel fast allezeit mit Nutz gebrauchet/vnd kaum jemals gemangelt /daß esfelne wurckung nicht erreicht Kette.
-Ansoll nehmen zwo guter Handevoll Disteln Manß- trew genant/ dieselben wolivaschen / darnach den Kern o- 1 der harke snwendigauß den Wurzeln nemen / wie man an den Petersilien wurtzeln thuk/doch soll man mercken/ daß man die
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