i6 Hebammen Buchs

abzuheljstn oder zuvor kommen/daß man viel mehr die Vrsachen deffelben/gleich als ein Lieb vnd werth Ding vndechelkvndfortsi- tztt/alsobmandieftlbemchrwüsteodererkennete. Etüchehaben vnder dem schein jhrer besten vnnd vertrewlichsten Freundinnen shre eygne Feinde vnd Verrähter im Hause / denen sie doch mehr vettrawen vnnd sie denen weit fürziehen / so jhnen nach allem ver­mögen dienen /vnd es gut vnd getrewkich mir jttctt mepm. Dem­nach so sage ich / daß diese frühzeitige Geburten entspringen von den vbrigen Feuchtigkeiten/ sie seyen nutzn Natürlich oder Iufäl- lig/vnd daß diese vnordnung nirgends anderstwo dann daher rüh­re / wann ein Weib allzuvielvberflüssige Feuchtigkeiten bey sich hat/davon/weiln sie nicht wohl digerintvtrt>t/vi(l%Btnt>evtmt> Blähungen entstehen / bevorab/ wann ein solche Person viel sol­cher Speisen zu sich nimmer / welche grobonnd schwerlich zuver- dawen sind / daher entstehetein böser Dunst mit auffküppen oder auffstoffen in dem Magen/der ein grossen vnderscheid hak. Von dem Jahren oder Dämpften des guten Weins /davon die Winde vnd Blähungen außgeführet werden/ welches Exempelsweiß an­gezogen würdet. Dann durchsolcheaußführungderDampffe/ würde der Leib keinen schaden noch vngelegenheit empfangen. Darzu dann kompt / daß die gewöhnliche Monatereinigung fast gantzer neun Monaten indem Leib der Frawen hinderhalten wür­det/welche bey einer mehrvn vbcrflüssiger sind als bey der andern/ nachdem sie eines temperaments oder Complexion^^nt>/1>at^ nenherojhnennicht wenig beschwehrung erwechst/dann auch die Naturen der allergesundesten Weiber / vnnd denen am Leib gar i

nichts gebricht / etlicher Massen verendert werden / weit die Natur durch ihre Vorsichtigkeit es dah in nichtkommen lassen will/ daß verjünge Gast gleich als ein Soldat in einer Garnison / an Pro­viant vnd vnderhalt Mangel leyde. Indessen nuhnist dasjenige/ '

so zu formierung oder Bildung m vnderhalt deß Kindes inMut- eerleib gebraucht vn angewand wird/.wegen der langen Zeit nichts >

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