vnnd schwach/als muß man noch besser achtung nemen / daß matt gar nichts zu sich neme/das demselben möchte schaden bringeu/da- beyes dann diesen vnderscheid hat/ sind die Speisen grob vnd harr Dawig / so geheman deren gar müssig / sind sieaber von leichter . vnd ringer Dawung/ist es eben so wol schadlich/wann derMagen
damitvberladen wirdt.Vor allen dingen aberist von nöhken / daß die Cost wol vnd klein gekauet/ vnd nicht grob oderganH hinabge- schluEetwerde/damiksiedestoleichterzuverdawenfey.
Da sichsnuhn befindet/ daßobangeregtergebrechenauß > Mangel derDawung vnd außtheilung derNahrung im Leibe herkommet/da wirdr es wol am besten seyn / daß man jme selbst abbre- che/bevorabam Effm/zu dem alleAbent/ehe man zu Bette gehet/ ein gute breyte Truste oderRindevon rücken Brot /eines Fingers dick/vnder heisseAschen legen/ solche wol vnd stetigs rütteln vnnd ' also Kochenoder Braten. Darnach die eine Seite oderinwendig
theil wol mit Negelein vnd einer Mußeatnuß reiben / odergepult . fette Mußeatendarauff strewen. Diesem nach ein leinen Duch darauff legen/ vnnd hindcnzusam Knipffen oder Netzen / Fürters nimb guten Wem/mach denselben wol warm / befeuchte die gerö- sie Truste Brot damit an der seirre / da sie mit Negelen vnnd der < Mußcamuß bestrichen oder bestrewek ist / lege sie also Warm auff den Magen hart vnder das Herßgrüblein-Etliche nemen an - statt des Wttns guten Weinessig. Ich aber für meinen theil halte den Wein für besser. Wann nutzn das Lüchlein oder gerbst Brot kalt worden ist / kan man solches wider von newem Warm machen/vnd dasselbe thun /so offt es die Notturfft erfordert / dann man es allzeit gut befinden würdet / weil ich erfahren daß es die Sawung siercket/vnd das Magenwehe lindere.
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