io Hebammen Buchs

derhunderste nicht weiß / daß solches den Winden zuzuschreibend sondern meinet es rühre von einer andernvrfachc her-Sann wann solche Winde oder Blast eine lange Zeit an einem ort des Leibs auffgehalken worden sind/verlassen sie dieselbe stelle / darein sie sich so steiffgesetzee/nicht leichtlich / gestalt mich solches die langwirige erfahrung gelehret hak/wie nicht weniger/daß dieClystiren/als ein sonderbar Mittel hierin trcfflicheWürckungen haben/wann diesel­ben recht zugerichtet vnd wol applieirt werden. Aber es gcschichk offk/daß von wegen der Langwirigkeit der Kindswehen vnd arbeit der Gebarenden/dieses Mittel nicht rathsam erscheinet/ dergestalt/ wannman sich dessen einmal oder zwey gebraucht/ vnd doch nicht helffen will/man sich damitnichtlengerauffhaltenfoll/ dann es kan ftyn/daß man sich betrogen finde / vnd wol Mutter vnd Kind auff dem Platz bleiben möchren/angcsehen die hefftigen vnd lang- wirigenSchmertzen.

Nuhn offtermeldte/Auffblehungen von Winden / wann sie von Zwo oder drey Clystiren nicht weichen wollen / geben sie damit genugsam zuerkennen/ daß sie von erfüllung vnnd vbriger Feuch­tigkeit vnd Geblütjhren Vrsprung nehmen/wie hiebevorn gemel­det worden/ erfordem verwegen nothwendig eine Aderlässe / da­durch dem LeibraumvndPlatzgemacht/vnddiehitzevmb etwas gelindert wirdet.Diesesaber alles kanauß vnderschiedlichenVr- sachen herkommen / entweder auß Schwachheit der Lcbhafften Geister/oder vngelegenheiten so sich am Leib begeben .Sie von der vngeschicklichkeit deß Leibs ihren Vrsprung hernehmen / sind viel terchterzu Curiren ale die andern / dann sie gemeiniglich von bö­ser Dawung vnd vbler austrheitung der Nahrung herrühren/ dem wol begegnet werden mag/wann man nurweiß/ wasderMagen leiden vnd ertragen kan/vnd sich desselben nicht mißbrauchet. Ist er nuhn starck / muß man solchen nicht zu sehr vberladen / bevorab mit speisen von harter Dawung/weil zubeförchten / solche möch­te« darinn Liegen bleiben vnd verderben.Ifi aber der MagenBlö>