dritter Thal. 57

Aber diese Schmertzen ercygncn sich am allermeisten in den Lenden /vnndvmb die Weichen / vnnd Hüfftbein.

Dann zerr selben Jett werden diese von einander abge­sondert VNNd außeinander gezogen. Äce Verstand dieser Wott gehet dahin / daßdurchdieDarmvndHüfftbeinHip^o- Li. 2ti8 auch zugleich die beyde Schloß oder Schambein mit ver­standen werden/welche da sind das vorderste Theil desselben brcit- ten grossen Beins / so das Darmbein oder Hüfftbein genennee wirt.Dann sonst hatte er nicht sagen können/daß sie von einander abgesondert würden/weil dieselbe Darm oder Hüfftbein/ Ossa I- üum, nicht eines an dem andern / sondern beyde an den heiligen Aückcreutzbein/hangen/abcrvon den Schloßbein kan solches mit Wahrheit gesagt werden/ weil dieselben durch Mittel einer Cro- speln oder Knörbel in derMitt zusammen gefügt seynd von einan­der abgesondert werden können».

Gleicherwerß ist auch Avicenna dcrfürnembstvnndanschnli- Der ander eher? vnker den Arabischen Medi cis in dieser Meynung / der halt f e c n u a Avi dafür/daßeegantz vnndgar nothwendig^cy/daß die Schloßbein/ ""^ sampt den Darm vnd Hüfftbeinen in der Geburt eines Kindes le­dig werden / vnnd sich von einander thun / wie er auch solches in Schrifften hinderlassen mit nachfolgenden Worten : das Kind derGcburtnahet/thut sich die Gebährmut- ker des Weibs auff / vnnd eröffnet sich mit einer solche» Offemmg / dergleichen sie zur andern Ieit nicht thun köndte/ daistcshochvonnöhten / daß etlichcIusam- menfügungen der Gebein auffgelöset vnnd abgesondert - werdcn/snmittelsvntcrhältder höchsteGOtt/ nichts desto minder denBaw deß MeirschIichcnKörpcrs/ke« auch dieselbe Gebein dazu alsobereitet vnnd verordnet

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