z8 Hebammen Buchs

hat/welche Gebetn nach verruchter Geburt durch jhne wtderumb an ihren vorigm Ort gesetzct/ vnnd mit na­türlicher Jusammcnfügung / wie zuvor vereinbaret wordenDicse Würckung ist eine von den allcrstärcksten vnd wunderbareßen in der Natur.Vnd das sind des hochbe- rümbkenk^cäici^viccnnLttgcne Work / welchem noch keiner auß allen Arabischen AeiOtt» widersprochen hak.

D-rdnttc sind aberauch die Rabbmi vnd alle Hebrcrrvon alkenAei- n"bi 5 i- een her dieser Meynung gewesen vnd n och/vnd habenallcZeit die- ' scrAbledigung vnd Sondcrungdcr Bein beygepflichtet / wie sol- v-ll ioa- ches erscheinet «ruß dem Commentario Zoar eines alten Rab- bras He biners mit 2tam.cn Simeon Ioachim , da er vbrr das erste Ca­pitel deß andern Buchs Mosis also schreibt : Man Wirt Uieb «es Erachtens/in der gantzen Natur / aller erschaffenen Dingen / nicht leichtlich etwas finden / darüber sich so hoch zuvcrwundern/als die Aufflösting vnnd Erwcite-- rungdes Schloßbeins eines Weibs / wann fie in den Ktndsnöthen liegt / dardurch die Natur der Mutter vnd Kind zur Geburt grosse Hüifferzeigt / welches doch vielmehrdcr Vorsehung deß AllmächtigenGottes/pes- ftn Dienerin dicNamriff/zuzuschrcibcn Dannsonsten vnd zur andern Jett köndten diese Bein auch durch gros­sen Gewalt vnd Gtäreke ntt von einander gerissen wer-' dmrwelchesauchandmHörnernetnesHirschennttzu- chun/die doch vonfi'ch sclbstm abfallen / vnnd alle Jahr von newem wider wachsen. Dißfeynddic Wort deß Jüdi­schen Rabbi.welcher / wie man sagt / wol vor tauftnt vnndfünff- hundm fahren gelebt hak. Aaö

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