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dritter Theil. z5
der Weiber i« ihrem Niderkommen erweieeert werden müs
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Der dritte Grund oder Beweist wirdk von den natürlichen Constitution vttd Beschaffenheit dieser Bein genommen Nem- lich daß die zwey Darm oder Hüfftbein mit dem heiligen/vnd die zwey Scham oder Schloßbern mit sich selbsten/ änderst nicht aneinander hangen/als durch eine solche Vereinigung / wie anden zerbrochenenBeinen oder Röhren crfcheinet/vn verändert dieNa- turdieseschlechtt Zusammenfügung nicht/ macht sie auch nicht sieiffer/auchnichtbißindashöchstealterdeßMenschen / ob wol dieselben Bein/neben dem Osse facro ein Fundament vnd Pfeiler deß gantzen Leibes stynd/welche Zweifels ohne / viel mit einer star- ckern Zusammenfügung aneinander schafftet seyn würden / wo nicht die Natur eine Zeit zuvor gewust hakte/ daß solche wider von einander gelöset/vnd durch obbeschrieben Mittel deroselben Cros- pelband erweichet vnd abgesondert werden mästen.
Der vierte Beweiß wirr auß der täglichen Erfahrung geholek: dann man siehet / daß die Jungfrawen/die gar langsam Männer bekommen /nemblich bißsiejhr fünffvnd dreiffigst oderviertzigst Jahr erreichet/wie auch etliche Weiber welche zwar jung gefreyek aber doch auß gewissen Verhinderungen langsam vnd inabnem- mendem alter empfangen vnd gebaren/sehr schwerlich/mit vielen/ grossen vnd sehr gefährlichen Schmertzen ihrer Frucht entbunden werden mögen/bey dem ersten Kind haben/ vnd daß es bey jnen viel harter zugehet/auch langer in Kindsnöken liegen dann andere/ als die jungen / vnd die zuvor öffter geboren haben.Wann mich einer die Vrsach dieser Dingen fragen wölke/ dem hatte ich zu antworten/daß die Iusammenfügungen / deren Gebein / von welchen wir handeln/dessen ein Vrsach waren/ welchebey denen Weibern / so bey zimlichem alter vndIahren sind/viel trübener vnd harter sind/ auch die Crospeln viel zeher vnd mit dem alter erhärten sie je mehr vnd mehr/ daheres auch kommet/ daßinder Geburt deroselbigen
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