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cöammen Buchs

lich vnd wol zur Welt geboren worden/erßndet sich/das sieentwe- der- nimmernrehr/oder wunderftlten vor dewzween vnd vierzigsten Lag lachen/sie werden auch in dieser Zeit nichkrechtweiß / sonder bleiben allzeit rötlicht/wegen der Warme oder Hiß des Orks/von welchem sie vnlangstaußgangen sind / oder aber wegen der Nah- mng/deren sie in Mutterleib gelebt haben/ welche ist das Mütter- ^

liehe Geblüt/so da nimmermehr in ein weiffen Safft/ Chylus ge­nant verkehret wird/sondern allezeit seine rote Darb behalt/ biß die > *' Kinder in der außwendigen Lufft ein weil gewesen feynd / vnd die­selbe durch den Athem an sich ziehen/ vnnd sich einer solchen Nah- rung/die bey ihnen in weiß verkehret wirt/gebrauchen. Aber daß E werden sie gemeintich mit dem Grimmen vnd Bauchwehe ange- '^i

fochten/dao Gesicht vnd Äuglein seynd bey jnen vnbestandrg/ver- wenden daffclbige offt / vnnd erkennen niemand / ist also bey jhnm nrchts dann lauter Unwissenheit vnd Vnerkandnuß.

Das achte Capitel

Was zu der Kinder Theil für Drsachcn schwerer oder ^

Leichter Geburt seyen / dabey auch vyn mancherley Instellung ji»,' vnnd Herkommen der Kinder / so wol natürlich als gefährlich vnd vnnatürlich/gchandelt wirdt».

Iel vnd mancherley Ursachen können beygebracht wer- vt * den/vmb deren willen die Geburt eines Kinds beschwer- h

lich vnd gefehrlich abgehet. Erstlich wann das Kindlein ^ schwachist/vnndihmenichthelffen kan: Darnach wannesdiek in vndstarckist/ entweder amgantzen Leib/oder einem Theil vnnd »r* Glied desselben / als das Haupt bißweilen ist / dessen Bein der Hirnschale bißweilen sehr groß vnd weitlaufftig / als in den Dick- iii köpffigten/oderaberzuhartvnndvollkommen / daßsiegar nicht weichen nochnachgebenkönnen/oderwanndasKindgleichfchon uj>i

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