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ist/er entstehet aber doch nie daher / wie etlich meynen /daß eindöse FeuchtigkeitaußdemLeibandieseOrrsichsetzte/vnddasclbstGe- schwulstvndWehethumbVervrsachte/sonderndißistdieVrsach/ daß dieMutter/als deß Lasts müde sich mitdemKindvndgantzem Gewicht an dieseOrtvntersich sencket/vnddieselbigen beschweret/ wadurchdann dieBand/dadurch sie zusammen gehefftet/vnddie Membranen oder Oautlein/damit die Bein bekleidet vnnd ober- < zogen seynd / getrucket vnnd angezogen werden. Darumben last

dieser Schmertzen der oberzehlten Ort nicht leichtlich nach / biß die Geburt verricht ist. Also geschieht es/daß diese Bein/welche zuvor/chc dann die Fraw schwanger worden so hart/fest vnd enge an emander Haffteten/ daß es vnmüglich war / solche auff einerley weiß oder Weg von einander abzusondem/es wäre dann/daß man solche zuvor durch den Schnitt eröffnet vnnd embköjset hatte / zur Zeit der Geburt durch sonderbare Fürsichtigkeit vnnd Ordnung der Naturetlicher Massen crweittert vnnd von einander abgeson- dcrt/darzudann fürncmblichauch dieseshilfft / daß zursclbigen

> Zeit diese Ort vnd Gebein durch ein Zehe schleimige Feuchtigkeit/ gleichsam gcfalbet vnd erweichet/ vnndjhre Iusammenfügungen vmb etwas relaxi n werden. Welches alles nicht allein der Be­sichtigung vnnd den Augenschein / sondern auch durch die Beta- stungvndfühlenwahrzuncmmcn. Äoch ist das dabey zuwisten/ daß diese Jertheirungvicl eher geschieht/vnnd leichter zugehet bey jungen Werbern/vnd denen so offtmals geboren haben/als bey den jenigen/ so ziemlich alt worden/ehe sie geschwängert/ vnnd langsa- mer Kinder tragen. Was nun ferner die Förderung zur Geburt

> ' anbelanget/ ist die Natur in den vberigen Stücken nicht faul oder

nachlässig / sondern bemühet sich dem ncwen Gast den Weg weit B vnd schlipfferig zumachen / welches dann kurtz vor dem Außgang der Frucht geschieht / mit grossem Nutzen so wol der Mutter als ^ des Kmdcs.

L Was nun furters die Kinder antrifft/ die solcher Gestalt glück-

d lich

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