dritter Theil. 27
mit dem Haupt kommet /vnd doch das Angesicht nicht vtikersich gegen dem Hindern wendet / wie alle Kinder in rechter natürlicher Geburt kommen sollen/was auch etliche närrische Weiber dagegen schnattern / welche fürgc-en / daß die Knablein vntersich / die Mägdlein aber mit vbersich gekehrtem Angesicht zur Welt kommen/da doch vnlaugbar ist/daß die erste Art vndWeise derGeburk so wol Knablein als Mägdlein gemein sey-Dann es kan dasKind welches in seinem eigenen Wasser schwimmet/ vnd nirgentöwo angehäffcet noch angebunden ist (ausserhalb durch die Nabelschnur mit der Afftergeburt) ein wenig vor der Geburt/oder in den Kindenöten vnd Geburt / das Angesicht von ihm selbst naher den Lenden vndRückcreutzbein wenden/weil dieNabelschnur sehr lang vnd dasKind an derBewegung nit verhindern noch auffhaltt kan. Da nun also die Band des Kindes ausgelöset/ vnnd die Heutlein oder Balg der Afftergeburt zerriffen/begibt sich das Kind fürsich/ vnd mit dem Angesicht vntersich gewant zum Außgang / es sey gleichem Knäblein oder Mägdlein/welche Form vnd Weiß zwar den Knäblein vonNaturviek gemeiner seyn soll als denMagdtein/ weil jene gemernlich stärckcr ftynd als diese. Es komme nun ein Kind zur Geburt wie es wolle/mit vbersich oder vmersich gewan- tem Gesicht/ sol es wol vnnd natürlicher weiß geboren werden / ist vonnöhten/daß sich nicht allein dasHaupt zum ersten erzeige/sonder das es auch am ersten sich ausserhalb dem Leib thue- Vnnd diß ist also die erste natürliche Art vnd Weiß geboren zuwerden.
Die andere Weiß ist viel gefährlicher dann die jetzo erzehlte/ Verwegen es auch von vielen vmer dievnnatürliche Geburten gerechnet wirt.Dieft Gefchicht/wann das Kind mit beyden zusammen gethanenFüßlein voran kommet.Wann nun dieses geschieht kommen die Kinder meistencheils auffdem Rücken ligend / vnnd den Bauch vnd Angesicht vber sich wenden/ zu Lag/ welche doch auffdieseWeiß viel schwerer vnd mühsamer außgeführetwerden mögen/als wann sie den Bauch vnnd Gesicht vnter sich kehreten/
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