24 Hebammen Buchs
werden sie Mißgeburt/odervnZcitigegebumn gcncnnet/vnndvor der Bildung deß Kinds nur Vcrstiessung gcheiffen. Das ander daß auffden siebenden Monat der Schwängerung / oder auch wolbißauffzwecnvnd vierßig Tagvor der schwängernFrawen Niderkunfft / die Gcbahrmutter / fampt der darinn begriffenen Frucht sich jmmerdar zu Berg thut / welche Gcbahrmutter sich wunderbarlicher werß erstrecket vnnd außdchnet. dardurch werden die Därme zu rück gcdrucket/ vnnd von jhrer natürlichen Stelle verrücket / insonder heit aber die klemerrr/wclche doch nach der Geburt vndaußgckeertem Leibjhr vorige Lnger bald widerumb ein- nemmen.Dann in dem dieMueeer sich also vöersich begibt/berühret sie manchmal mir jhrem vntcrsten Theil oder Boden den Magen/mrnddmckee zugkrch das Neß mit hmauff / welches weit es vberal frey ligt/leichtlichweichee / daher die Weiber/weil ihnen der Magen von vmeriauffgetmcket wirds / gemeinlich zur selben Zeit der Lust vnd Appetit zum Effrn geringer als fonsten. Aber wann der siebende Monat verstrichen ist / steiget die Frucht / wie dann auch die Mutter / nicht mehr odcr ja gar wenig vbersich/ wiewoL sie alle beyde wachsen snnv zuncmmen / ja diß ist vülrnehr wahr / wann die Mutter zu fampt dem darinnen beschlossenen Kind also ein werl bestanden ist / thun sie sich viel mehr vntersich/ vnd begehren sich der Pforten dardurch der Außgang gcschehcn muß/zunahen.Wann nun die Zeit der Geburt herbey nahet / bey ohngefehr sechs oder sieben Wochen / ehe dann die Weiber nider- kommen/begehret die Natur dem Kind/als einem newenGast/den Weg zum Außgang zubereiten / dasiedann neben andern Vortheilen auch diesen braucht/daß die Schwängern elwaeSchmer- tzerro an denen Drtm/da die beyde Schambein in der Mitt? durch ein Crospek zusammen gcfügee sind/empstnden/wie dann auchvm die Rivier / da das heilige / ober Rück Creuybein mit der zweyen :
dreieen oder Hüffebeinen vereinbaret ist. Dieser Schmerlen wä- i
M -war so lang/biß die Fraw jhrer weiblichen Bürden entbunden i
isti I