dritter Theil. 2;

vielöffterfählen'sies erst im Anfang deß vierten Monden / das ist vmb den neuntzigsten Xagl dann von dem zween vnndviertzigsten Tag/biß auffden ersten bestimbren Termin , daeisi öiß auffden siebentzigsten / bewegt sich das Kind in Mutterleib sehr lützel vnnd gar gerrng/ausserhalb das es wächst vnd zunimmek/ welches nicht ohne Bewegung geschicht/davon doch allhie in Gegenwart nicht gehandelt wirt/wie dastelbige auch Hippocrates bezeuget.

Dann/( sagt er)ob wol die Mtursich eylet vnd fördert/ in jrem WerckderBildungzur Vollkommenheit / daß es sich zeitlich be- wegt/bevorab bey dem Knabkein/fo lastet sie doch hernach vmb et­was nach/vnnd halt gleichsam zurück/ welches / wann eerrichtge- fchehe/müsten alle empfangene Knablein im siebenden Monat jhr Stell in Mutterleib verlassen / vnnd zur Welt kommen. Daher dann zusehen/daß alle Weiber / so im siebenden Monat früe zeitig gebahren/gemeinlich Knablein/vnd wunderseltenMägdlein brin- gen.Dann zur selben Zeit krümmet sich das Kind zusammen vnd '?!$*£** nimmer ein Kugelrunde Form an sich/wie dasselbige auch im Em fn hievet de vnsers Buchs die Figuren au ßweisen/ auffden Schlag wiees Kealäas Lolumb.vnd andere bcschreiben.Ferner/wan der dritte Monat nach der Empfangnuß anfangt zum Ende zulauffen / ist die Frucht ein wenig mehr als ein Zwerg Hand lang. Aber nach fünffthalb Monaten eines Fuß oder Schuchlang / vnd also fähre ce forr/wächset vnd nimbt täglich zu/biß zu der Geburt.Wann es aber nun zur Welt geboren wirk / hat es gemeynlich die Läng eines Elenbogens mit außgestreckter Hand. Aber hiebey befinden sich viel Ding/so wol zumercken seynd. Das erste/daß den Weibern so gar keine gewisse Icit der Geburt oder Niderkunfft bestimmet werden kan/welches auch ^.riüore1e8 bezeugt im vierten Capitel §euMß deß ersten Theils oder Buchs von Fortpflantzungdcr lebendigen^ oie Geschöpffen. Dann es können vomsiebenden biß in den zehenden Monat/(alle beyde mit jnngezehlt)1ebendigeFrüchke zur Welt ge­borenwerden. Sa sieabervor dem siebenden Monden abgehen/