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144 Acbammm Wuchs

thun-Aber wann du solche Leuth in deinem Hauß nemmen wölkest glaub mir/war e es nicht weniger Sund vn Vnrecht/ ake wann du gestohlen Gut verhaken woltest/dieweil dieHalerde Diebe Vrfach vn MuhtZustehlcn gebe-Also auch die Weiber/ welche sich Amme schelten lassen / lvclche solchen Stanck vnd Vnflattrcy annemme/ helffen zu dem bösen/daß jene anstevcn/mit Rahtvnnd That / die­weil diese Sacke eines Dres versichert seyn / da sie sich hin vcrkrie- chen/vnnd ihres Lasts oder Bürden abkommen können / vber das/ daß es sehr schwerlich vnd mühesam zugehet/wann sie sich hinfüh- ro für solchen bösen Bossen hüten sollen- Ais ich anfänglich diesen Beruffangenommen J hab ich aufweine Zeit zwo solcher in meiNIß Hauß zu mitgenommen/die eine war von etwas ansehen/ diean- deregeringer. Es waren zwo Wittibinnen/ die beklagten vnd be- reweten alle beyde sehr/daß sie sich also hatten betrügen lassen. Sie thaten manchmal/aiö wann sie verzweiffetn wolkcn/also daß ich sie * mit grosser Mühe vnnd Arbeit kaum widerumb zu recht bringen « möchte.Ich war von ihnen bcvnruhigk Tag vnnd Nacht. Dieje­nigen so ihnen den Schaden gethan hatten / weil ich ihnen das ge- statkete/kamen vnterweilen/ diese zwo zubesuchen/ damit sie ihnen brachten/ wa von sie zu leben hatten / welche sie also wider von sich lieffen/daßsienichtvielFmvddavonempsicngen. Ich muflestetS gute Achtung auffsie haben/damik siejnen nicht selber Leid antha­ten in meinem Hause. Vnd daß ichs mit wenig Worten fage/ ich wölk lieber cin Herd Saw gehütet haben / sott mir auch nicht so viel Mühegemc«ht han / alsich mit diesen zweyen Weibern hak­te. Mit einer solchen Vnruh soll eineHcbawmeihre Sinn vnnd Gemüht nimruermehr verwirren noch beschweren. Ihr Geist vnnd Verstand soll frey vnd strll seyn. Es geschieht ohn daß leicht­lich / daß wann man allzu offt solchen Weibern in Kindsnöhten beywohnet / die ein ärgerlich Leben führen/ eine Amme dadurch an ihrem gutmNahmenbeschmitzetwird. Diese Vnruhevnnd Be­mühung des Gemühee / kan dirauch wol Schaden vnnd Abbruch

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