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tiite einander gessen /welches ich zu disem Ende chake/daß erdarauß abnemmen soltc/dz ich jhnewol leiden möchte/wie wir dann sonsterr aller dürgs wohl miteinander zufrieden waren/ich vnnd er. Dieses zweikm chngcn Herrn ist die Königin genesen an einem Montag den-fechzehenden Tag Aprilis , vmb halber eykffe deß Nachts im Zahr ChnstirSOT'.

Das vier vnd vier^'gsie Capitel.

Welcher Gestalt die Königin in Franckreich / Hr fünfftt

Kmd/vnddritten Sohn/den Hcryogen von zur Welk gebracht.

V diesem Kindbette / reifere die Königin auß dieser Stakt

pariß ab/vmb das Ende des Monats klarn!,traffdenWeg «ajjcr Fontainebleau, daselbst derEntbindung ihrer weibli­chen Bürden zuerwarken. Da stedann genesen ist / an einem Frey­tag/den 2.7. Aprilis, deß Jahrs 1^08. auffdcn Tag deß heiligen Euangelisien K 1 arci,vmb halberzehene vor Mittag. Die Kmds- wehen waren sie deß Morgens frühe ankommen / zu welcher Zeit der König verreistet war/die grosse Wasserleitung zubesehcn/M er dazumal machet/vnd naher Foncainebleau führen ließ / also daß die Königin des Kinds genaß / in Abwcftn ihres Herrn deß Kö­nigs. DcrjungereHerr Oe Fomenie, welcherzu dieser Aeitlbe- korirenst/brachtt dem König diefröliche newe Ieitung / dersich nicht auffhaleen ließ/also balden wideranherms zukehren / dieKö- n^gm fampr ihrem jungen Sohn zubesehm. Er besähe das Kind mit vitiem sonderlichen Wolgcfallen / vnnd nam die Gemahlin in die Armc/daß sie jhm abermal ein hübschen jungen Sohn gebracht hatte. Es war ein dick vnnd ferst Kind/welches sich mit seiner An- kunffe zur Welt nicht geeyket hatte / also daß weree sahe / meynen möchte / cs wäre schon eines Monden alt. Die Königin ist dessen mdcrkommen auffjhrem Wehe oder Markerbetke. Diß istwol da- öcy warzunemmen / dass dieses Kind zur Welt gebohren worden/

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