116 Hebammen Buchs.

komptsiebaldzu mir-Ich gabjr/lautVerheissung/dasWarzei- chen/sie fragt mich heimlich in einOhr ich sagt jhr ins Dhrwrder- umb / Ja. Da rupftet sie jhre'Nachthaub ab/ gieng hin/rhak dem König gebürliche Reuercntz/sagte ihm dabey/daß ich jhr ein War- Zeichen geben/vnd jhr noch darüber ins Dhr gesagt hette / dz es ein junger Herrware.Da kamdem König die Färb wider/vnnd gieng zu mir zu/der Königin an der Seiten her/bücket sich müde Haupt nider/vnd fragt mich in das Dhr/Ammemutter/fagt mir/ ist es ein junger Sohn i Ich sprach/Ia/Herr König. Der König sprach/ ich bitte euch/machct mir keine vergebliche Hoffnung/ narret mich nichk/dann das fokte mir sonst den Tod anthun.Da wickelt ich den rungen Herrn ein wenig auff/ vnd ließ den König sehen / daß ee ein junger Sohn war/ doch das es die Königin nicht sehen konte. Als er nun ausser Zweiffel gelangt / hub er seine Augen gen Himmel auff/ vnndmitzusammerr gefaüenen Handen/sagt er GDtt dem Herrn danck. Dre Thränen liessen jhm vber das Angesicht herab so groß als Erbsen.

Er fragte mich/ob ich mit der Königin alles ver richtet hatte/ was ich bey jhrzuthun hatterItem/Db esjhrauch möchte Scha­den bringen/wann er jrs ansagteIch sagtt/eo wäre noch nit all ge- than/Aber ich bäthe seine Mäjestat vnderthanigst/wann er solches thun wolie/vnd jhro anfagen/dae es mit der allergeringsten Bewe­gung geschehe/ so viel immer möglich. Er gieng darauffhin / gab der Königin ein Kuß/vnnd sagt: Hertzliebster Schatz/ Ihr habt zwar viel Schmertzen gehabt/ aber Kort hat vne widerumb grosse Gnad bewiesen/weil er vns geben hat /warumb wir ihn so hertzlich gebctten/wir Haben/Gott lob/ einen jungen Sohn- Als die Köni­gin dr'ß gehört/hat siealso bald jre Handezusamen gelegt / vnd die­selbe sampt den Augen zu Bergerhaben/vnd viel heisser Jahre ver- gosscn/darauffsie dann meine Schwachheit gefallen. Ich fragte den König / welcher vnrer den Frawen ich den jungen Herrn vel- phin vbergebk solle/ Er antwortet mir/der Frawc von Montgias,

welche