n4 HebammmVuchs.
seyn vnd bleiben wollet. Das hat ermü'verheisten/vnd nachmris ehrlich gehalten. Weil-sich dieAeikmit der Enrbindungder Königin also verlängerte / .begab sichs zwar offt / daß die jenigen/auff welche die Königin ein Argwohn hatte / vnnd mir gesagt hatte/ sie würden sich vnterstchen/mich irrezumachen/ etwa darzwischen re- deken/vnnd mir jedcrrweilen ein seltzam Gesicht gaben / daran ich mich eben so viel als an nichts kchrete/in Erwegung/ weil ich sahe/ daß die Königin noch gutsMuhtsware/vnd sich mirgantz vertra- wete/wie fie im Anfang auch verheizen hatte. Als die Schmerlen der Lolica durch beygebrachte Mittel vertrieben worden waren/ vnd es mit der Königin nun zur Geburt nahen begundte / sahe ich/ daß sie sich deß Schreyene mit Gewalt enthielte- Ich bahr sie vmb Gottes willen/sie solte ihr nicht selbst hicdurch Gewalt thun / wert rchbesorgke/ der Halsmöchkejhrdavon aufflauffen. DerKönig sprach/Liebe Gemahlin/thut was euch ewer Amme fagt/vnterlasi set nit/jhr zufolgen- Sie begehrte deß Kinds auff jrem Geburtstut zu genestn/als sie sich nun darauffgesetzet hatte / waren die Fürsten deß Geblüts vnter dem grossen Gezelk / nicht so gar fern mehr von shr- Ich saß auffeinem nidrigen Sessel vor derKönigin/welche/ alejhr GOTT in demselbigen halff/daß sie deß jungen Herrn/deß Delphins vnd Erben der CronFranckreich genaß /bedecket ichih- ne mit leinen Tüchern/wickelt ihn fleissig in Windeln/ vnnd nam jihn auffmeink Schoß/also daß kein Menschwissen möchte/ ob es ein junger Herr oder Frawlein wäre. Ich wickelte ihn noch fleissi- gerein/vnd erwartete desscn/daß ich noch weiter zuthun hatte. In dessen kam der König zu mir.Ich besähe dem Kind das Angesicht- tein/vnd befand esineussersterSchwachheit/ daß ich beförchteke/ es würde kaum so lang duren können-Ich begchrte/h4ir. Lozeray einer von deß Kömgs fürn ernsten Cainerdienern solt mir ein wenig Wein bringen.Er bracht eine Schale voll / ich fo: dcrte einen Löf- ftl/derKömg nam die Schale felber/vnd hielte sie.Ich sagte./Hcrr König/wann dieses einander Kind wäre/ fonemmeichem wenig
Wein