dergleichen Nähten trefflich Nutzen geschafft härte. Ale nun die Medici wüsten/daß er ihre Majestät mir allen >^rewcn vnd Fleiß meynete/liesen jn daffelbig bereiten vnd geben/inErwegmig/wann schon hindurch de Vnheil nit allerdings abgeholffen werden folle/ würde es doch nicht schaden. Es waren auch zu Hoffzwo betagter verständiger Italiänischer Frawen/welchc in dem Dienst der K ö- kiigiri waren/vnd selbsten viel Kinder geboren hatten/ auch viele gebührenden Weibern in Kindsnöhtcn bepgewohnet / als sie noch m Italia gewesen/diese ließ die Königin jr gefallen/herzu zuberuffen/ deren Dienst sich zugcbrauchen / doch nit änderst als der Kammer- dienerinen.DievbergcbliebeneGebeinoderHciligthumb/derheili- gen MargeretL lagen da auff einem Lisch in der Kammer / selten auch zur Sache helffen. Vnnd zwo geistliche oder Klosterftawen/ von 83KÄ.Eerman de Pres sollen mit vnabläffigem Gebett das beste thun.
. Der König fprach/daß er nicht wolle / daß jemand seinen Rahk darzu geben solle/dann nur die Medici, nach demicUre würde be- richtethaben/vnd daß wirvns/ich vnd sie/mittinandcr vergleichen sollen/also/daß ich wol sagen mag / daß ich mein lebenlang bey keiner Kindbekkerin gcwesen/da ich weniger permrbirc, vnd mir Jn- trag in meine Sachen geschehen wäre / als eben an diesem hohen Drt/wegen der guten Drdnung/die dcrKömg daselbst vnterhrclte/ wie auch wegen der Versicherung / so rchvon der Königin zuvor ernpfaugen hatte.
Es war ein Nottmfft/da ß man diesegroffeSchmertzen der^o- ll'ca-so schiervnieidLrch waren/mit vielen vnd starcken P.cmedien verkriebe/solt man änderst helffen / deren sich doch die Königin keines zumal gewogen Hat-Dann so basdjrderKömg oder dieMedici nur ein Wort zuredeten/war sie eo wol zufrieden/wavn es schon nit annemlich war/damit jr nun die Schuld nichtZugemaffen würde/ wann es vbetzugienge.
^)ierauß erschrenek/daß offtmals viel Weiber / durch ihre halß-
starrr'ge