andermal. »*

Bett von totem Carmesin Sammet/mit Gotd gesticket / nie weit davon war das Marter oder Wehebett der Königin / wie auch die *" Gezelk/das grössere vnd kleinere / welche angehäfftct waren an den Boden dksSöüers/vndaufgeschürtzt/dieft würden hernidergelaft ftn-Daö grössere G-'Zelkwird außgestreckt/wie ein Fürhang/an ds vier Ecken / mit starcken Seylcrn / eo war von schöner Hollands scher Lcinwahk/vn hatte wol bey Zwantzig Ehlen im Vmbkmß/ irr der Mitte desselben warein kleines von gleiche Leinwaht/vneer wel­chem das Wehebett der Königin bereitet war / dahin sie auß ihrer Kammer gieng.Die Frawen/so dcrKönig beschlossen Har/Zu seines Gemah!inGeburkzuberuffen/in Massen ich hiebevorn auch gesagt habe/seytid Zusamm erfordert worden- Vnker dz Gezelt hat man ei­nen Skul getragen/köstlich zugericht vnbeschlagen/ darein sich der König setzen solte/Item für seine Schwester/vnd für dieHertzogm von l>lemour5.Der Gebührstul ward auch herbey gebracht/ wel­cher vberzogen war mit rechtem Carmesin Sammek-

VmLwier Vhren gegen Morgen befand ich / daß sich dir Schmertzen oeß Grimmens oder Colica mit den Kindswehen bey der Königin vermangken l dadurch sie zwar häfftig gemartert/ aber doch die Geburt gar nichts gefördert ward. Mittlerweil ließ der König die Doctores erfordern/zusthen/wie es mit der Königin ein Gestalt ham/vnd sich mit mir zubereden.Dene erzehlte ich/ats ich solke/das Leyden vnd Gefahr der Königin. Die Colic märten vnd plageke sie viel vbler/dann die Kindswehen/wiewol sie doch dis Geburt nur verhinderte. Die ^eäici fragten mich / sprachen/ wann dieses ein Weib wäre /bey deren niemand in solchen Nöhten/ wäre/als jhr allein /vnnd leg euch also der Last allem ob demHals/ was wollet jhr thun^Jch zeigete ihnen an / was ich für ein Mittel darzu hatte/welches sie alsbald verordneten / daß es durch den A pocheckrr bereitet würde- Dieser hielte ihnen ein anders für / auff die Italiänische Mam'er/vnnd sagte / wiedaffelbigeofftmalsm