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sinbibaft sie diejenigen / so da dienen sollen/ betrübt vnnd vnwillig machmkömen.Ir werdet daselbst haben Msr. Andream Lauren­ti um,m>ren fürncmbstcn Medicum,Dat HerrnOmde,einen son­derbaren vertrawten Artzt/dieFraw Dupuis, ewer bestelle Amme. Auffdieses letzte Wort schüttelt die Könige den Kopff vnd sprach/ die vupuis?Ich will mt dz sie mir in meinen KindsnöhLen dienen oder vorwareen solle.Als der König diese rede/wrdcr verhoffcn /> Me/.st er darüber gleichsam bcstürtzet worden / vnnd sagte/wie soll ichdasverstehen/mem Schatz / da euch die Amme Dupuis nicht annemblich noch gefällig gewesen / habt jhr ewer Meynung vnnd Begierde mrr rucht ehe entdecken / sondern brß anff den Lag meines Abrcrftns damit verziehen wollen ? Wann jhre ' nun kein Gefallen noch Anmuth zu der Dupuis habt / was ge- ; fallt euch dann für eine i I ch will / sprach die Königen / eme. ^ Fraw haben/die noch etwas jung/lang von Person/vnd lustig von \ Gemüht sey / kurtz / keine andere / dann die der Fraw Hertzogm - ^ d'LIbxxnfinjhremKmdbettgedrenethat / welche ich m deß Herm - de OondyBehauffung gesehen hab. Wlcrstdaszugangen/mem liebste Freundin / Sagt der König / hat euch die Fraw dJE .J boeui selbige Ammeprcfentirtt^?cin/arrtwort dieKönrgrn / sie ist'von jhr selber kommen.Ich sage euch das sicherlich / sprach derKön g/daß weder meine vorhabende Reise / noch andere meine Geschafften nur so viel Mühe vnd Nachdcr.ckene machen/ ake eben drcftrHan- delGeheeiner hin/vr«nd ruffe mir Docto r La u r en ti um her. Als dieser kommen / erzehlcte jhm der König alles / waservon seiner Gemahlin gehöret hatte / vnnd in was Sorgfaltigkeit er dadurch gerahtenWare. Doctor Laurentius antwortet öaraujf : Aller gnädigster Herr König/ich kenne sie wol / sie kan vnnd weiß wol et­was / sie ist eines Wundartztee Haußfraw. Es ist nun eine lange Arit vielen bekam gewesen / daß die Ksnrgm nicht fastgrojsen Lust gehabt / jhro durch die Amme Dupuis m Kindsnöhten dienen öu laffeil/vnd zwar ich selbst hab mich mit den fürnemstm kdediei;

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