ander Theil. 97
Guerche-ville Verheissung gantzvnndgarverließ. Ein andere Amme Madame de Lut,war indes Hoffnung/dz sie durch Hülff jrer guten Gönner vnd Freund/weil die Königin &te Dupuis nicht haben wOlte/an derselben Stell vnd Platz tretten solle. In diesem Gespräch sagte rch nit ein Wort dazu / sondern ließ für Ähren gehen /nam mich auch nie an/dz mir dieKönigin dise Gnad vnd Ehk erzeigt/dz sie mich hatte sehen wollen/viel weniger deß jenigen/dz sie mit der Frawcn de Helly geredet hatte.
In Summa ich befahl diß gantz Geschafft allein dem Willen Gottes. Den Abend/als der König fortreiftte / sprach erzu der Königin/Wolan/mein Schatz vnnd liebe Ircundm/jhr wisset wo ich morgen seyn werde / ich will widerkommen so fern mir Gott hilffr/daß ich zeitlich genug widerumb bey der Hand sey / ehe dann jhr niderkommet.Ihr sollet mir nachfolgen vnnd ewre Reise naher Fontaine bleau nemmen / da euch veröffentlich an keinem Ding mangken wirt/deffen ihr bedürfftig /weder zur Noht oderzum Lust vnd Fremde. Mein Schwester/ da jr kein besser Gespilen vnrer der Sonnen haben könnet / soll euch beywohnen/welche allen möglichenFleiß anwenden wird / alles was sie kan vnnd mag/ herbey zubringen/dadurch euch die Zeit vnnd weil kurtz gemacht werde. Ihr werdet daseibst haben die Fraw Hertzogin von Nemours , eine fürnemme Fürstin/die Hoffmeisterin an ewrem Hoffe / Item/die Fraw Marggräffin von Gnerclle-Ville, die euch zu ehren auff- warren solle/wie nicht weniger die Fraw Conchine, mch zubelu- stigen/die Fraw von ^ron§la8,die desKmdes Furforg tragen soll/ das euch der liebe Gott mit Gnaden verlerhcn wolle / zufampt des Frawen vnd Kammerdienermnen/ die euch sonsten auffzuwarrm ^psicgen. Ich will auch nie daß daseibst einige andere Fürstin odee Fraw gefunden werde/ale allein die/so zu cwrer Enrbindrmg vnnd Geburt verordnet seyn / damit nicht ein vnützbarlicher Eyffee vnd Widerwillen vnttr jhnen entstehe / zu dem daß sie so beprüheig
sind