g6 Aeöammen Buchs
welche mich noch mehr- bckrafftigt vnd verflchert / deß g Uten Willens der Königin gegen mir. Der Herr von Helly selber that mir auch so viel Ehran/vnd besuchte mrchoffk/vnnd fragteob ich noch nichts verstanden hatte / belanget meine Sache. Bey fünffzchen Tag ohngefthr/nach dem drcFraw 6el-Ic1ly bey mirfmüber gangen war/kam dreserHerrabermal michzusehen/vnd sagte mir/ wie er vber alle Massen vntustig ware/dz ich der Königin in der Geburt mt verwarten noch dienen solte- Ich erschrack dessen von HertzM vnd fragte sn/wieer diß wüste/da sagt er zu mir,er wüste ee zwar an- derstwoher nit/allein es wolle inebevüncken/wann sich dieKönrgin meines Dienst gebrauchen woite/ich mäste schon längs andere Zeitung empfangen habe.Ich faste widerumb ein Hertz/ vnd sagte zu <hm / wann er sonst kern andere Fachrichtung als diese ßatte/wolte ich darumb die Hoffnung mt fallen lassen/weil man 'gewiß darvor hielec/derKönig würde bald eineRciß für sich nemmen/könte es gar wol feyn/dz dre Königin dieser Gelegenheit erwartet/ solches angestellet hätte/biß der König verreiset ware/dieweiljhr/ der Königin/ vnverborgen war/dz der König gantz bey steh beschlossen hatte / es solte keine andere /ale dieFrawe Oupui8ffemerGemahlininKinds- nöhtcn beywohnen.
Ich verstund nicht alles / wie ichs machen solte / allein daß/ von dcrKömgin Abscheid auß der Statt Pariß / welche in knrtz von danne naher ^'onc^ine^Ieau verrücken solte/ daselbst irKindbett zuhatten vnd dz der König sein Schwester / die Hertzogin von Bar bey jhr lassen würde/aks ein solche Fraw / die der Königin gure Gesellschaft^ leisten/vnd Frcwdevnd Kurtzweil verschaffen kön- te/biß daß er wider zu Hauß kahme/welchc seine Widerkunfft / als er meynete / noch zuvor geschehen solte / ehe dann die Gemahlin Kinds genese. Man redete auch von der balden Ankunfft der Ammen/ l) up ui8,welche sich auffden Weg gemacht hatte / vnd zweifelte gantz vnd gar nichr/sie würde den Vorzug haben / weil sie sich auffdeß Königs Wort / vnnd der Frawen Marggraffin von
(«uerclle.