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cttinevnnd gethan haben. Die Königin sagte zu der
Frawen Lockine, was meynstu daß ich thun solle / der König will mir eine Amme zugeben / die mir nicht gefallet!/aber ich muß es wol also geschehen lassen/weil ich nicht änderst kan. DieFraw Oonckinegab ihr drauffzur Antwort / Gnädigste Fraw/ewer Mayestat/ können die von deren ich sage/fthen / daß der König nichts darumb wissen foll/jhr habt noch keine gesehen / ats die alte/ darzu ihr keinen Gefallen habt. Hierauff ließ mir dieFraw Lon- cüm e befehlen ich sötte mrch naher herbey machen/dann dieKvni- gin begerremich zusehen. Ich erzeigte ihrer Mayestet vntertha- nigste Rcvercntz / sie sahe mich an so lang biß einer etwa« ein Vat- rer vnscr außgcsproche hatte/befahl hierauffden Lackeyen sie sotten fortgehen- DieKmschen waren alle fürüber/deren ohngefehr i 2 .. oder fünffzehen möchten gewest seyn / darnach trug man die Köm- ginDie Iraw Conchine nam die letzte Kutsche ein / vnnd folge hernach, vnd dieFraw ve Heliy beleitet die Königin zun Seiten/ schwctzte stets mir jhr biß zu der Pforten / vnnd ich folgt hernach- Ich fragte dieFraw Helly ob die Königin nicht mit jhr meinethalben geredt hätte/sie antwortet mir / Neyn-Deß andern Tags/ vngefehr eine Stunde nach Mittag / namdieFrawvctteliyso viel Mühe auffsich/vnd gieng für vnserm Hauß fürüber/ ließ mir heraußruffen/vndsagtezumir/Seydlustig/Krawösur6er,hier ist gure neweJeitung füreuch/Ichgehesctzund Hin/Vrtaubzune- men von derKönigin/anheimezu meinerHaußhattung zukehren/ da ich ein weil nicht gewest bin. Als sie mich nun von weitem gesehen/fragte sie mich/was ist das für eine / die du mir gestern gewiesen ha'st / die zur Hebammen ernennet worden ist i Was machet sic?Ich hab jhr geantwortet: Gnädigste Fraw/sie istin dieser Statt in ihrem Haufe / vnd warm biß ewer Mayestet gefällig ist/ jhro etwas zubefehlen.Jeigt jr an/sprach sie / daß kein andere/dann sie/mich berühren solle. Des andern Morgens gieng ich zu der mh besagten Frawen ve tteU/, vmb von -hr Vrlaub zunemwen/
welche