angehende Haußfraw als ich / ich glaub / sie werde nicht gern von diesen Dingen Anmeldung thumAber Kokt wirr euch wolhelffen. Wann jr der Königin am ersten zu Gesicht kommct/werdct jrbald schen/wzcuch zuthun sey. Nun/es trug sich zu/dz die Königin/die fonstcn gewöhnet war/offt dahin zukomen/fünffzchen gantzerTag nitdahin gienge-Nach welcherIcit als die Fraw von Heily inEr- fahrung bracht, dz der König/sampt der Gemahlin widerumb da­hin komme würden/dasclbst zu Abend essen/welches aneinemFrey- tag war/ließ sie mich solches wiffen/dz ich dcßMorgens darkomme folre.Da bahre ich die obbesagre meine Bckande / sie solte mich da­hin beleydcn/wirwarteten miteinander daselbst den gantzenTag/ es war ohngefahr vmb dz Mittel deßMonats^uAutti.Vmb vier Vhren dcsselbe Tags kam die Königin am ersten da an/ begleydtek von der Heryogin vonBar/deß KönigsSchwester/sampt andern Fürstlichen vnd Grafflichen Werbern/die jro zu Dienst auffwar- men/vnd vmbEhrcntwrllen da waren.DieKönigin spatzirtein den Garten hin vnd wrder / biß die sieben Vhren gegen Abend herbey rückten/da kam der König auch an / sampl dem Hertzogvon Bar/ vnd andern grossen Herrn.Ich warm der Cammer deß Herrn von HeI1y,vndkunte kein Mittel sehen/wie ich mich der Königin stelle möchte, weil die Fraw Marggraffin von Ouercdc-ViUe > jhrer HoffFrawen eine stetige vnd zu nächst vmb die Königin war/ wel­che in jrerKindenöhten die Fraw Vupui5 zur Ammen gebraucht harte/ vnd hielte ihren Stell am nächsten nach der Königin/weit es derKönigalfo haben wolre/jederman weiß wol / was dieKönigin für einen Gefallen daran gehabt / aber sie dörffee nichts sagen. Als wir den König vndKönigin gesehen hatten/dz sie in denSaal gien- gen zu Nacht zu essen/giengen wir beyde/meineGefahrtinvnd ich/ auch hineyn mit einem auß deß Herrn von Heily Leuten / oben an der Lasset fasse der König vnnd die Königin / darnach die Fürsten vnnd§ürstinen/einjedernachEtforderung seines Standts vnnd

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