auffgehatken /mir viel Dings weisen vnd lehren tönte. Ich köndre mich darauffsobaldnichtsgcwissee erklären / wann ich daran ge- dacht/dz ich alsdann die Kinder zum Tauffmnste tragen. Au letzt als ich beförchte/ich würde mit meinen Kindern manglen müssen/ hat mich die Noht gelehrer/d- ichs angenommen/vnd Ja darzu ge- ^ sagt hab Daraufffieng ich an/in deß obbesagtenkarei Schriffren flctffigznlesen vn zustudiren/brß ich endlich so keckward/dz ich mich anboch/vnsers Taglöhners Weib in Kindsnöhten an einerAmme statt beyzuwohnen. Siegenaß eines jungen Sohns / welchcrroht war ober degantze Leib/der auch viel Gewässers bey sich hatte Ich harte gelesen vn behalten/man soll bey Leib kein Weib schlaffen las- scn/welche derGeburt ab wäre/damit nit eineDhnmacht entstund/ wegc deß außgekahrte Leibs. Ich war allein bey jhr/pndalsich das Kind fchockelte/fprach ich jr inmittels etwz zu. Einmal gab sie mit kein Antwort/geschwind legt ich das Kind auffein Küssen auffdie Erden/vnd liess der Kindbetterin zu / da fand ich sie in einer Ohn­macht lige/da sucht ich baldEssg vndWasser/vnd erquickte sie da­mit zur guten Srunde/dz sie wider zu jhr selber kam.

Beyanderngermgen Stands Leuthen hab ich mich dapfferge- brauchr/bevorab ist ein grosse mänge Volcks in den gemeine Häu­sern oder Gesellschafften/injoridcrhett in dem / das man ve Rour- go gne nennet/nahe bey den Parfüffern/da viel Haußgmoffen jn- nen sind.Das erste Kind/so ich zum H.Lauffgetragen/ hab ich in 8. Lotmi Kirchen tragen müsscn/da hat mich nichtanderstgedün- cket/als gafften mich die Mawren am Parfuffer kloster am Diese meine erste Practic vnnd Mung hab ich bey 5 Jahren $ebraucfyi so wohl bey gar nideriges als mittelmassiges Stands Personen/ nach welcher Zeit Vcrfliessung hab ich mrch annemmen vnd bestel­len laffen/für eine gcschworne Hebammen in der Statt Pariß.

Wann ein Werbzu einer geschwornen Ammen angenommen w rde soll/müffen alldazugege seyn /ein voLtorderÄrtzney/zweej Chirurgi od Wundärtzte/vn zwo a ssprohineH- bamen.All bi, \

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