$4 HeöammmBuchs

gen/so wir durch dieFlücht er rettet hatten/davon wir fetten/so gute wir möchten/verkaufftcn täglich etwas davon/in Stn ck nach dem andern. Ich begab mich auffmeine Kün ste / allerley Werck zuma- chen/vmb etwas zuverdienen/aleSpitzen machen/rern nahen/En- de vnnd Spitzen an die Hoftnbendel zumachen / sampl etlichen Mägdlein meiner Nachbarn / andemDrt / da wir selbiger Zeit wohneten/welche ich vergebens kehrte/ die Sachen machen / die ich auch machte.Vntcr diesen Mägdlein warrines/ ein Tochter einer meiner guten Freundinen/ welcher so viel Ehr vnd Würdigkeit wi­derfahren/daß sie cirre Saugmuttergewesen war / deß Krawleins aüß Frankreich so nun vn zu dieser Zeit Princessin in Spanieist. Alle diese Widerwärtigkeit vberwandtch schier bey einem Monat/ inmitkels kam meinHaußwirt wrderherrnb/vnd als wir sahen/daß vnser Einkommen drßfalls sogroßnitseyn würde /alsdieAußgab vnd Kostcn/that ich/wretch könte/jhnedahin zuvermögen/ daß wir vnsern Abschied vnd ehrlich Zeugnuß nemmen/vnnd mit einander genl'ourszögen/vnsdaffelbstniderzulaffcn / weil er auß derselben Statt bürrig war/zu dem/dz inmittele meine Eitern auch verstor­ben waren/wclche/da sie noch im Leben gewesen / wir nimmermehr verlassen hätten.Wir waren kaum fünffzehcn Tag hinweg gewe­sen/begab siche / daß die Statt widerumb durch Mitte! in den Ge­horsam deß Königs gebracht/vnnd mit shme versöhnet ward. Da bedachten wirvno kurtz/vnd kamen wider dahin. Da rrcht mir ein gut ehrlich Weib / welche mir zu meinen Kindern in Kindsnöhtcn beygewohnethatte/ ich solte michvnterstcher, / auch ein Hebamme zuwerden/sagtedabey/wann sie so wol hakte lesen vnnd Schreiben können/wieich / siewolteWunderdingaußgenchtethaben r Es dünckre sie auch/ wiejhr Hertz sagte / wannich mich dieser Kunst vnterfangen wolte / ich solle in kurtzerZeit die fürnembste Amme in der Statt werden/zu dem / dass mein Haußwirth / welcher sich zwantzig gantzerJahr in dem Hauß vnnd Dienst weylandHerrn Ambrosii p srei,deß Königs inFranckreich fürnemsten L biru rgi

auM