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kranck damit / ein gut Theil derselben sterben auch also fett dahin/ Van die Flüsse vnd Feuchtigkeit treiben die Zahne in guter Anzahl aufeinmalfork/ gleich wie ein Pflantze oder Gewächs der Erden/ welches feine Bletter fort stößt/wan es zu offt begossen wirt/da da- dz Kind zu schwach ist/soiches zuerdawren- Dieses hab ich gar offt gesehen dz es geschehen ist/auß oberzehlttrVrsache.DieserWeiber Milch ist zwar fein wciß/hänget sich auch an die Hände/wanman die Milch zwischen densclbigen / vnnd also die Hände an einander reibt/dann es ist ein recht wahr phlegma , aber sie ist nimmermehr so suß vnd lieblich/tzat auch nie so einen gukenMandetGeschmack/ wie der gesunden Weiber Milch.
Die Kinder auch / die davon kommen vnd beym Leben bleiben/ ftynd bawfälliger vnd Flüssiger in /rerKindheit/ale fr Vatter oder Mutter in srem Alter. Wann die Fküß damit diese Werber stetige behafftct seynd/am meisten herkommen von gefallener Makery/rst die Milch etwas blawlich gcferbek/wicdann auch wann die Gatten Feuchtigkeit daselbst dieVberhand hat / wiewol doch dieses noch viel schädlicher aledas vorige/vnd also den armen Kindern / die sie trincken müffcn/cm lauter Gifftrst.
Die andere Art oder Gattung deren Säugammen ist noch gcfährlrcher/vnd bringt grössern Schaden/ale die erste / davon wir nachttrngsgeredhaben- Ncmblrchwannjhnen nicht lang / nach dem si'eKinder genesen scynd/ale drey odervier/ctwan auch fünffo- der sechoMonat/jhre weibliche Blum oderMonatsreinigung ankommen- Welches doch ein solch Ding ist/da seiner guten Eaug- murrer nimmermehr widerfahret. Dann die -Ordnung der Natur ist/dz attee Geblüt so bey den Werbern hindrrhalten wirk/zu Nahrung vnndVnterhalt des Kindes angewandt werde / soll nicht ausserhalb dcs Leibes verflieffen / sonder in Milch / sowolm'ne als vnreine / verkehret werden / da dann nach der Hand das vnfau- bere in der Mlch/bey den Kindern seinen Außgang nimmtt durch
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