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Hebammen Bucks
Das siebendzehmde Capitel.
DLeacht vnd ZwaNtzlAste ObseruLtion.
Daß man sich alles Fleisses vnd Fürfichttgkeit m Erwehlung einer Saugammen gebrauchen soll.
Lsich in dem ersten Theil dieses meinesBuchs/im sieben vnd zwmißigsten Capitel/von den Qualitäten vnd Eygenschaff- ten/dieemeSaugamme an ihr haben solle/ geredet / soueich auch dabey Er-nnerung gethan haben / daß es / so viel mir bewust/ zweyerleySaugamme gebe/erlicheseynd so phlegmatischer feuchter Natur/vnd böser verderbter Dawung / dz es nit arger seyn kon- re/welchesalles derMtch zuflcußt/vnd sich damit vermanget/well es ein solcher Qrt ist/da hm dre Natur die Fluß vnd Feuchtigkeiten leytet/dcren sie sich zu entladen kegm.Dicsc seynd gemeiniglich bej- ser auffvnd gesunder/wann sie saugen /als wann sie tut saugen.
Wann fknit Milch geben / sind sie gemeiniglich mit Schmerlen behaffr/cinmal an einem Arm/bald vnter einer Schulter/ bald widerum b an der Hüfften oder einem K nye. Vntcrweilcn mefien jhnen dieAugen/empfinden etwas Geschwulstesindcm einen Lu- genwinckel gegen der Nasen zu / also daß ihnen manchmal eineFisteldaselbst entstehet/die stets von Wasser rropffet/als ob sie wem e- km. Die Milch dieser Weiber g,tt trefflich gute Nahrung / daß dieKindcrsoan ihnen trmcken / gemeiniglich kugelrund feist su/n. Aber diese Fettigkeit rst sehr weich/vnd die Kmder dölpisch vnd vn- geschtckt/vnd man kan an ihnen nicht vermcrcken / daß die lebendige Geister bey jhncn frisch vnd wacker seyen/ dann sie seynd bey diesen Kinder n/durch die Hauptflüß gleichsameingcschlafftt. Wan
nun die Kinder/die von solchen Saugammen genchret werden/die
Zeit erreichen / daß sie Zahne bekommen sollen l werden sie sehr
kranck