so Hebammen Buchs
die Purpetn oder Blutern / Röte!» vnd Flecken / Gn'nd/^Schwä- ren/oderDurchlauffbcß Bauchs/ inmueels weil sie noch von des Milch ernehm werden/dahcr man dann sagt / daß sich alsdann dir Kinder reinigenAber was diese Weiber anlangt / hab ich so viel in Erfahrungbrachtvnnderkant / daß es bky ihnen die vbcrmüssrge Hitz thue / die in dem Geblüt ist. Wiewol nun mein Meynung- gantz vnd garnicht ist/ sie einer oder der andern ^ r chen zubesch t* digen/oderihnen zu n .he an ihr Ehr rcden/nichks dejfyweniger gib ich den Raht/daß man / so bald sie angelegter Master ihr Zeit ankommet / die Kinder von ihnen ncmmm soll/ auß Ursachen/ weil sie zur selben Zeit viel geschickter ftynd / Kmder zu empfangen vnd zeugen/ako die zu-ernchren.Vnnd da ihnen drcKn dcrje an den Brüsten gelassen werdcn/rstes der selben Tod vnd Verderben.Diß hab ich mehr als zuviel erfahren / vnnd ka n dabey mit Warheit sagen/daß ichfGorr sey Lob vndDanckgesagt/viclKmdcm das Lehen also erhalten hab/wann ich sie saugen sahe/vnd zuerkennen gäbe/ daß die Saugamme nicht genugsam Mrlch hatten zuNah- rungdee Kmds.Wo! der dtüte Theil Kinder sterben / auß Mangel / daß man nitgnugsame acht auffsie hat / wann sienurfeßst ^ styn/vnd wol bey Leib/dieweil die Saugmümr / wann sie sie eyge- ne Schwachheit bey sich befinden / füllen sie die Kinder mit Pappen oder Brey/welches wacht / dafiwann man sie siehet / jhme die Gedancke iemand machet/dz allda böse Nahrung ftyn sokre. A- herdieses erwecket bey den Kindern grosses Grimmen vndBauch- wehe / vnnd viel Wmd im Leib/deffen sie manchmal in kurzer Zeit sterben müssen/dan wann schon nur ein gering Fieber dazu schlagt/ «impt es solche hinweg. Dazukommet nun auch/ dz bey etlichen/ auch die wenig Milch/so sie haben/so dick rfi / dz sie sich dem Kind an das Zünglein Gaumen vnd Rachen anhanget/ vnd den gantzen Mund wie auch fürrers den Schlund einnimmer/ in Form vnnd Gestalt einer weiffcnMundfauken/die ver hinderk/dzdicKinder n t trinckenkönnen / m Erwegungdz die Ligamenten oder Bar d der
Junge«.