Vnheilnik einmal mehr angegriffen worden/dz jr doch zuvor so ge- fahr war-Dieses kan nik aller» dcrLuffr zugeschrieben werden/wel- che etwas dicker vn gröber möcht seyn/alsdre/m deren sie von Kind aufferzogen worden/vnd derowegen dieFeuchLigkeiien bey jr erregt haben möchte / dadurch die Mutter ohnevriterlaßangsfochtc mor­de/ sondern sie muß auch noch hierüber eine natürliche Zuneygung zu dieserKranökheit vnd Afte& gehabt haben.

Daseylffte Capitel.

Die zwey vud zwanzigste Geschichr.

Von einem kleinen Kind/so ein Mägdlein gewest/

vnd keinen Hindern gehabt hak.

gsi* S ist nunmehr nicht so gar lang / daß ein Mann auß der ^)orsiattzuPanß5Ln<5k OormÄN , ein arm kleinKind- ^^Äein/soeit, Mägdlein / war zu mir in das Hauß tragen las- sen/deffen feine Haußftaw in Newlichkeit nidcrkommen / vnd war nicht mehr als vier Tag alt. Dieses bähte er nach zubesichtigen/ ob nicht durch menschlichen Raht vnd Hülffder Gebrachen vnnd Fähler/fo die Natur in dieses Kindes Bildung begangen / Zuwen­den vnd zu verbessern wäre. Dieser Gebrachen war / daß dieses Kindlcin keinen Äußgang oder Hindern hattc.Jch besähe es / es war ein fein starck Kind/vollkommen / mangelte jhme an keiner na­türlichen Würckung/wei! es sehr tranMden Harn liesse/ vnnd gab auch eme Matery/dem Skulgang gleich/von sich / wicwol es kein Außgang deß Hindern hatte. D:e Natur/ als sie zu späht gcmer- cket/daß sie in der Bildung vnd Geschafft dieses Kinds gejrret/ hat sich vnterstanden/diesen Mangel zuerseyenauffs best als sie möch- te/Solcher Gestalt/als der grosse oderAffkcrdarm deß Außgangs begchrte/vnndkem Loch fande/hat fhm die Natur ein andern Paß geöffnet zu der Pforten / die am nächsten dabey ist. Doch hat sol­ches änderst nrchr/ats durch ein sonderbare Führung oder Leitung

geschehen