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geschehen können. Meines Erachtens kan ichs bessernicht verglei- chen/bcvorab diesen Darm/als mit eurer bleyern Röhren/ dadurch den langenWeg/an einemGemawkr her/derDachrrauffvnd Regenwasser in einen Hofe gekeytet wird/ welche Röhr am .Ende vn- tersichgekrümmetist.
Ich fagedicses mit gutem Grund vnd Warheit / daß ich dieses Kind nit allein einmal gefthen/fondern offt besucht habe/ es hatge- saugct/dz Wasser gelaffen/sein nohtturfft gethan/doch dergestalt/ wie ich erzehlt habe/allee in meiner Gegenwart vü Angesichk.Die- ser gantz Handel gehörte zwar für die Chirurgos oderWundartz- te/ die hierzu jrerKunst Anweisung haben: aberich willnicht dafür halren/daß man besser in diser Sach verfahren könne ( wiewol ich nützlichern vnd bcssernRaht nit verworffen haben will-dann wann man nichts zurSache thue/sonder es gehen lasse wie es ist/weil sich doch nichts in dc Leib des Kindes verhalte/fondcrn seinen Außgang hat.D ie Aertzte/so beruften worden/habe auch dieser meiner Meynung beygepflichtct/vnd für beste gehalten/nichke anzufangen.
Ich hab so viel Bericht / daßWeykand Herr ^mhroüus?2- reus deren Kinder auch offt gesehen / welche ohne Außgang dcß Hindern gewest / aber weil die gesamlete Makery daselbst verharr rek/vnnd nicht fortkommen können / haben dessen diearmeKinder sterben müssen. Man hak etliche geöffnet durch den Schnitt / wels ehe doch nichts destominder derselben Wunden oder Schnitts haben sterben müssen.Wann es hie wünschens gelte/so wolte ich/daß alle diejenigen / welche drauffaußgehen / daß sie andern Weibern jhre Ehemänner vcrführcn/gkcicher Massen wie dieses Kind an die- scnDrten beschaffen waren.Was soltsgcltcn/dieManner würden jrer baldgenug haben/sich dieser Schlapsackeentziehen/vnd /re Werber mit grösserer Lieb vnd L^rew meynen/ dann ee etwa geschrcht.