12 Acßammm Buchs
tine Cipstir ohne Bewegung/durch deren Würckung sie das Kind ! gebohrcgantz verhärtet vn blerchfarbrgohneetNLge böscr^ Geruch/ \ Die Nachgeburt gesund vn schon /alo erner sage möchte/ benebcn der ordentlichen Rcinigung/alo ich jemalsgefthen/hat auch so ein gesund vnd leicht Kindbeth gehabt/dergkerche nur kaum fürkommcn/ in welcher Zeit doch steh die Milch bey ihr nie erzeigt. Diß bringet vns btllrch Befrembdung/ in Ansehung der Würckungen der Na- i tu;/darüber sich wolzuverwundern / nicht desto minder aber muß man wol mitzusehen/ damit wo es derselbe mangle / man ihr zu rechter Zeit zu Hülffköme/deffen Zeugnuß gibt besagte Fraw/von deren ich rede/welche/wann sie zeitlich Hüiffgesucht/ vnnd an dem rechten Ldrrh/ hatte sie viel besser gechan/alo daß sie es vnterlassen/ dann sie jhr Leben in eusserfle Gefahr setzte / dann ob wol die Natur jhr Vermögen that / daß Lodt Kind außzutreiben / hat sie doch 1 derselben widerstanden/den Kindewehen den Gang nicht gelassen/ \ sondern verhindert / vnnd sich nicht gebührender Massen zu Lager J begeben/daher dann die Natur / als sie das vorhabende nicht auß- j
trerbcn könte/vnd nun mehr geschwächt war/zurückgewichen/ vnd j
die verhaltene Sachen vbersich dem Hertzcn vnd Haupt zugewie- .] sen / daher dann die obcrzehlre Schwachheit vnnd Dhnmachten/ -; sampk andern gefährlichen Zufallen dieser Frawen begegnet.
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Dasander Capitel
DievierzehendeOb5eruLcic>n oderHisiory.
Von einer schwängern Frawen/bcr- deren sich das Kind
mit einem Arm ausser dem Leib erzeigt / aber denselben darnach wi- derumbhineyn gezogen/zween Monat zuvor/ehe dann sie niderkommem
^^'Ch kenne einen Chirurgum oder Wundartzk/wetcher in sei- ^^.ner fugend Hcrrn ^rnhroüo Pareo gedienct hat / mit Na- . ^L^men?1ulippu8 Laucloin, nun mehr aber wonhafft istzu ,
Cbere- .'