den Wochen/nach vrelerwehnrem Schrecken / welchezusammen achi Lag weniger als neun Monat machten / hat sie deß Nachts Sch mertzen gefühletAls sie aber wehnete/folches wol zuerdulden/ erwartete sie deß Morgens ehe sie nachWeibern schickte/zuTheik auch/damüsiejhrenEheman/derden 8cuciicn obzuligenpflegte/ in seiner Ruhe ließ/ vnnd also ließ sie drese Nacht verstreichen. Am Morgen Keß sie mir ruffen / da sie sich so gar erlegen von Blödig­keit befand/mehr als von Schmerlen/ daß sie nicht schwacher oder bawfalliger seyn könte.

Da ich hinein kam/fand ich allda er'nerMcäicum sampt vielen Weibern vndFrawen/jhren Verwandten.Der ^eäicu8, so mei- n er gewartet hatte/verordnete ein ELystir / solche jhr beyzubringen/ da ich es rahtsam erachtet. Ich befände sie bleich / kalt/schwitzend vnnd mitgcringem Pulß / daß sie dem Todt schiene näher /eyn/ dann einigem anderen Ding. Ich begrieffe sie/ vnnd befande/daß Kindewchen da gewest/aber verla ßk vnd versäumet worden waren. Ich fragte / ob etwan ein kranck Mensch in derNachbarschaffk wäre / da man in der Lyle ein Brühe vder Suppen bekommen möchte/weil es zu dieserJeit nicht wol möglich / so bald in diesem Hauß eine zuhaben.Eine von ihren Weibern gieng/vnnd holet bey ihrer Nachbar einem / ein flach silbern Schüffelein/ welches ich auffein Kohlpfanue setzte/mit dem Safft von einer halbenCikron/ vnd bäthe sie solches wol warm zusich zunemmen / das sie sich nun zuthun bearbeitete/ das erwärmte vnd widerbrachte die Natur ein wemg/welche daraussfernere Wehen vrsachte/dazu ich dann mei­nes theils hakffe/vnd ein gut Hertz zuspräche- Hiezwische brach ihr das Wasser an/vnd so bald ist sieerleichtert worden / vnd die Aeng- strgung guter Massen nachgelassen- Mit dem ersten Wehen haben sich erzeigt die Dberschenckeln sampt den Hassten deß Kinds.Ich/ als ich merckte/dz solches Tod ware/vnd sahe / dz sich keine Kinds­wehen mehr erzeigten/machte mir Beschwörung/ solches mit Ge­walt au ßzuziehen/weil ich eine Fäule besorgte/ darumh gab ich ihr

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