Chercburg/m dei- mdcrnNormandcp/welchcremWeib gcfthcn/so genant war Zloriana Gardm / emeHaußfrawReicharde kere> auß der Pfarr oder Kirchcnspielluleväümrkwelt von ebgcmcld- fcm Chcrcburg.
Als diß Werb nun bey sickendihalben Monat fchwangcrgcwc- sctt/vndcr'nsmalsauffdenWcyhc nacht oder Ehnstag in derKir- chen war /^hat sich jhr Kind mü einem Aermlern ausserhalb dcur Leib erzeigt. Vnd demnach sie bey einer vicrtheil Meylen fern von ihrem Hause war/r st sie durch die Weiber vollend brß dahin gefüh- retworden/ Alssienun daselbst angelanget / hatsich daeAerm- ter'n drß-Kmdes wr'derumb hincyn gethan / vnndh.it sich die Sach mit ihrem niderkommen verzogen / biß zum Anfang deß Monats Martii-Damals ist sie rechter vnd natürlicher Weiß eines jungen Sohns niderkommen / welcher zum heiligen Tauffgebracht wor- den/vnd einen Tag gelebt hat. Drß ist eine so frcmbde vnd wunderbare Geschicht/dergleichen sich wol kaum in hundert Jahren begeben haben solle. Diß ist cinmakgewiß/wann das Kind die Hautlein oder Balglem zerrissen hatte/ welche das Gewässer in sichbc- greiffen vnd auffhalten / recht vnnd gerade gegen dem inwendigen Mund oder Eingang der Mutter / hatte es nicht fahlen können/ die Wasser müßen geflossen seyn / dadurch es dann drucken gemacher / sich nicht Lang mehr im Leib auffemhalten hatte können. Aber es ist ausser allem Iwerffcl/daß das Kind auß VLrvrfachung eines Bauchwehes oder Grimmens/wegen vbriger Kalte / so die Mutter in dieser kalten Zeit erlidten/ sich gewaltiglich beweget hct- be/vnd demnach es dre Hautlein sehr zahrk gefundcn/wie dmm dieselben bey einer zahrter vnnd dünncrsind/ als bey derandern/haben dieselben gegen der Hand deß Krndes daselbst ßerumb brechen müssen / welches geschehen ist an einer Seiten / eben zu nächst bey der Mutterkuchm/oder am dreken Theil der Nachgeburt / vnnd dar- umb haben die Wasser nicht verfliessen können / welche das Kind m Leib ynkerhalten I dann selbige sich am vnrerstey Theil vnnd
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