andermal

Neynrob sie den Appetit vndLustzum essen verlohren/sagke sic/wre sie nie grössere Begierde zur Speiß gehabt / wäre jhr auch wohl zu Muht/vnd befände sich allerdings wol/ daß jhr nichts wettere an- gelegen/ale daß sie förchket/das Kind bey jhr wäre Todt. Ich ver­ordnet vnd braucht jrallc Mitttel/die man haben kan Im Kmd be­wegend zu machen / aber sie empfand davon weiters nichts j dann daß sich auff die Arßney etwas bey jr in dieHöhethatoderzuBerg stiegc/welches nichts aridere war/Van die Mutter/welche als erkal- Lcr/dcn appüeirken warmen Arßney Mitteln zubegegnen oder na­hen bcgcrte/mmd damit zuerkennen gab / da ß sie sich wol dabey be­fände.

Hrerauffgab ich jhr diesen raht/ siesolkemit Gedulk erwarten/ was die Narur/welchc fürsichtig vnd sorgfältig genug ist / füttere hiezu thun würde/ mit dem Anhang / wie ich mehimalen gesehen hätte/daß sieh einKind lange Zeitnähe geregt hätte/das doch nicht wäre Todt gcwest / innraffen ich hicvon Anzeigung that in mei­nem ersten Buch denckwürdige Warnungen / in der zweyten Geschieht am ^.Capttel/dasselbige Weib/ wiewol bey jhralleAn- zeigu^gen warcn/dahey die Alten schreiben/ daß man merckcn kön- te/daß das Kind Tod fty/inmassen solches an angezogenem Dreh wcttlaufftig außgeführerworden. Ich wüste wol/ daß ein Kind in Mutterleib ckwa/nach dem es darin verstorben/ erschwartzct / ver- faulct/verharitt/oder fast zum Stein worden. Ich war etlich mal in Kmdsnöhten bey jungen Weibern gewcst / bey denen sich die Kirrder/Nachgeburk/vnd anders/wol vnd gesundgefunden / so na­türlich gcfarbek/nicht steinicht oder kisicht l das Geblüt war nicht verbrenne noch faul/daß mich bewegk/zu glauben/daß sie atlerding frisch vnd Gesund warm.Wann die Geburt Todt wäre/ so triebe die Natur/alo die nicht genöhtigtt seyn will/solche zu gebührender Zeit selbst auß/auch erzeigte sich gantz kein Gebrachen noch Man­gel an jhr.Auffden Fall abcrdie rechte Zeit zugenesen verstrichen/ vnd dieNatursich zuschwacherzeigensoltt / als dann wölken wir

bB vns