8 Hebammen Buchs

gänßlich entschlossen / solche außbrechen zulassen. Demnach sie aberzweiffelLe ob auch ein erfahrner Chirurgus oder Wundartzet solchs chun würde / in Ansehung jhreo schweren Leibe / wäre sie zu Rahr worden/eine von den Landfahrern vnter der newen Brücken ruffen zulassen.Welcher ale erkommen wäre / vnd in das Gcnrach gangcn/da diese junge Fraw sich allein befuriden/greß vnabschcw- lich vonPerson/mit einem Bandelier/odcrHalßband/voller Zah­ne hangend/sie aber dessen nicht wargenommen/ daß es Zahne ge­wesen/sonder geglaubk/eo wäre ein Bandelier/wie es die Soldaten oder Musquekierer tragen/jhro dabey eingebildet/ er wäre darrrrnb da/sie vmbzubrr'ngen/ dieses bey jhr ein solche Isr ehe vnnd Schre­cken vcrvrsachek/daß sie gcmeynk sie müfle auff der Statt verge­hen- Aberderjenig so dem Janbrcchergeruffen / warehrnem gan- gen/vnjhroangezeigt/dieserwarederjcnige/so den Leuten drcIäh- ne außbreche/darauf sie sich etwas er hotek/vnd noch wie zuvor wil- lensgewcsen/den bösen Aan außreiss n zu lassen / dazu darmkom- men/vz der Gesell jhro für gewiß zugesagt/ es würde so lcichr zugc- hen/daß sie es kaum solce suhlen.

Ale er nun eincnZahn herauß gezogen hatke/da befand sich/daß esdervnrechte/vndnitdergcwesiware/sofhrwchegethan. Aber wie dem/wäre sie doch noch so beherzt gewcst/den andern vnd bösen außbrechen zulassen.

Zur selbigen Stunde hätte sich das Kind bey jhr flarck geregt/ aber nach derHand von derZeit an nit mehr.Der Leib wäre jr auch von Tag zu Tag kleiner worden /vnnd nach Verfliessung dreyer Wochen / wäre jhr die Milch zugeflossen / wiesich begibt bey den Weibern so geboren haben / vnd nach diesen Dingen hätte sie son­derlich kem Angelegenheit oder Beschwerung gespürek.

Ich besähe sie offtmaks mit Fleiß / vnd befand daß sie gewißlich nochschwangerwäre/darauffsiemeinesRahtsbegerte / was sie hierzu thun solte.Ich begerke hr'nwrderumb von jrzu wissen / ob sie Höft auffsteigendeDämpssim Munde empfinde / antwortetsie

Nein